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Jugend in Schortens Skateranlage soll aufgewertet werden

Rahel Wolf
Die Skateranlage „Hohe Gast“ ist bei Jugendlichen beliebt, die Elemente sind aber in die Jahre gekommen.

Die Skateranlage „Hohe Gast“ ist bei Jugendlichen beliebt, die Elemente sind aber in die Jahre gekommen.

Archiv

Schortens - Die Skateranlage „Hohe Gast“ in Schortens ist für viele Jugendliche ein beliebter Treffpunkt und nach Beschwerden von Anwohnern, Müll und Vandalismus durch unbekannte Dritte sowie einigen Polizeieinsätzen im vergangenen Jahr hat sich die Situation jetzt beruhigt und die Probleme sind weniger geworden. Dafür gab es einige Treffen und Gespräche mit den Jugendlichen, der Polizei, dem Ordnungsamt, dem Bürgermeister Gerhard Böhling und Vertretern aus Rat und Verwaltung. Organisiert wurden die durch den Streetworker und vom Pferdestall. Das berichtete Sandra Gudehus, Leiterin des Jugend- und Familienzentrums „Pferdestall“, jetzt im Schul-, Jugend- und Sportausschuss.

Der Große Wunsch

Die Jugendlichen wünschen sich eine Erweiterung der Skateranlage mit Beton. Dafür würde eine Grundfläche von etwa 300 Quadratmetern benötigt. Die Fläche wäre bei einer Verlagerung des Bolzplatzes hin zum Wegrand an der vorhandenen Fläche zu realisieren. Das Herstellen der Fläche von 37 mal 7 Metern durch eine Fachfirma sowie die zusätzlichen Erdarbeiten, die Herstellung der Tragschicht und Entwässerung würden insgesamt 137000 Euro kosten.

Die Alternative mit einer Fläche aus Asphalt und den gewünschten Skateelementen (Rail und Funbox) würde inklusive Erdarbeiten 98500 Euro kosten.

2021 fand dann ein Jugendforum auf der Anlage satt, das gut von den Jugendlichen angenommen wurde. Sie äußerten gegenüber Politik und Verwaltung ihre Wünsche und Anregungen. Seit Herbst 2021 gibt es eine Planungsgruppe aus Politik und Verwaltung, Jugendlichen, Fachleuten des Bauhofs und des Pferdestall-Teams, die sich mit einer konkreten Neugestaltung und Aufwertung des Platzes beschäftigt. Seitdem ist noch nicht viel mehr passiert, deswegen soll es nun aber sichtbar auf der Skateranlage voran gehen. Die Mitglieder im Ausschuss fassten entsprechende Beschlüsse.

Kleinere Maßnahmen

Noch in diesem Jahr sollen die kleineren Maßnahmen umgesetzt und die Kosten von 8800 Euro aus der Bauunterhaltung finanziert werden. Dazu zählen ein zweiter Basketballkorb und die Erneuerung des Vorhandenen, eine Graffitiwand und weiterer Mülleimer am Eingang zum Skateplatz. Bei der Beleuchtung ist zwar auch noch Luft nach oben, da soll die Skateranlage aber in das Gesamtprojekt „Aufwertung Parkanlage Hohe Gast“ integriert werden.

Zudem soll die vorhandene Skatefläche aufgewertet und die bestehenden Elemente der Skateranlage, die deutlich in die Jahre gekommen sind, repariert werden. Dafür sollen Gelder aus dem Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ beantragt werden. Die maximale Förderung beträgt bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 35000 Euro. Die Förderung von Jugendplätzen ist allerdings limitiert und auf zwei Plätze für Landkreise bis 100000 Einwohner beschränkt. Die Fördersumme müsste also gegebenenfalls geteilt werden. Geplant ist das für 2023.

Förderung prüfen

Für den ganz großen Wunsch der Jugendlichen, eine Erweiterung der Skatefläche mit Beton als Bodenbelag oder einem speziellen Asphalt sollen Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei würden die Kosten bei mehr als 100000 Euro liegen.

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