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NWZonline.de Region Friesland

Jugendarbeit in Vereinen häufig Knackpunkt

10.01.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]NEUGARMSSIEL NEUGARMSSIEL/KH - Die Liga-Reform der FKV-Landesverbände Oldenburg und Ostfriesland zog sich wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung des Boßelvereins „Moot un Kraft Garms“ am Freitag im Feuerwehrgerätehaus in Neugarmssiel. Veränderungen habe es vor allem bei den Mannschaftsstärken gegeben, stellte KBV-Vorsitzender Dieter Adden fest. In Zukunft sollen die Mannschaftsstärken von 20 auf 16 Personen reduziert werden. Dies könne als Antwort darauf gewertet werden, dass es manchen Vereinen nicht mehr gelinge, genügend Spieler für eine Mannschaft aufzubieten.

Im Verein müsse die Diskussion darüber angeschoben werden, ob sich künftig die Mannschaften aus verschiedenen Altersklassen zusammensetzen oder wie bisher alt und jung gemeinsame Mannschaften bilden sollen.

Auf die Nachwuchsarbeit ging FKV-Kreisvorsitzender Hinrich Bremer ein. Die Jugendarbeit in den Vereinen sei häufig ein „Knackpunkt“. Es gebe beim Kreis Überlegungen, die Vereine zur Kasse zu bitten, die keine Jugendarbeit mehr leisteten. Dieses Geld sollte dann den Boßelvereinen zukommen, die sich in der Jugendarbeit engagierten. Schließlich bedeute Jugendarbeit Investitionen in die Zukunft. Nur wenn der Nachwuchs gefördert werde, könnten die Vereine fortbestehen.

Zwei oder drei Vereine im Jeverland müssten wohl in den nächsten Jahren mangels Masse aufgeben, stellte er fest. Dem Garmser Boßelverein stellte der ein gutes Zeugnis aus: Um drei Jugendmannschaften würden sich genügend Betreuer kümmern. Diesen dankte Vorsitzender Adden besonders, weil sie sich die Zeit für die Kinder nähmen und für den Transport der Kleinen sorgten. „Der Nachwuchs als solcher ist da“, lobte er vor allem die Jugendlichen, die häufig in der zweiten Mannschaft aushelfen würden.

Insgesamt bewertete er die Saison bei allen Mannschaften sehr positiv. Unter anderem hob er den Gewinn des Jeverlandpokals für die 1. Mannschaft auf der Heimstrecke der Clevernser Boßler in Cleverns hervor. Sorgen machte sich stellvertretender Vorsitzender Uwe Graalfs über die Abwerbung von Jugendlichen durch andere Vereine. Das sei für den Vorstand enttäuschend. Erfreulich dagegen war seine Ehrung für die 25-jährige Vereinsmitgliedschaft und die von Arno Antons. Bei den Wahlen gab es Veränderungen: Frank Behrens rückte vom dritten auf den zweiten Rang des Vorsitzenden auf. Seine Stelle übernahm Bernd Mienits.

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