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Jugendkultur in Bockhorn Ein Graffito für das Jugendzentrum

Thorsten Soltau
Tobias Meyer alias „Zwick“ (von links) gemeinsam mit Jaron Legenhausen und Jesse Seebert beim Graffiti-Workshop im Garten des Bockhorner Jugendzentrums. Das große Motiv war das Abschlussprojekt des Workshops, bei dem alle Teilnehmer selbst zur Sprühdose greifen durften.

Tobias Meyer alias „Zwick“ (von links) gemeinsam mit Jaron Legenhausen und Jesse Seebert beim Graffiti-Workshop im Garten des Bockhorner Jugendzentrums. Das große Motiv war das Abschlussprojekt des Workshops, bei dem alle Teilnehmer selbst zur Sprühdose greifen durften.

Jugendzentrum Bockhorn

Bockhorn - „JuBo 2022“ ziert in großen Lettern den Garten des Bockhorner Jugendzentrums, aufgebracht auf einer Siebdruckplatte, die wiederum am Gartenzaun befestigt ist. Die frech-fröhliche Gestaltung ist eine Gemeinschaftsarbeit des jüngsten JuBo-Workshops – hier durften die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter Anleitung von Tobias Meyer alias „Zwick“ selbst zur Sprühdose greifen.

Gemeinsam Malen

„Beim Stadtteilfest in Wilhelmshaven sind wir auf Tobias und seine Arbeit aufmerksam geworden“, berichtet Jugendzentrumsleiter Holger Heimbeck. Der Einladung nach Bockhorn sei der Graffiti-Künstler, der sich insbesondere im Bereich des sogenannten Style¬writings, also dem Erstellen von kunstvollen Schriftzügen, bewegt, gerne gefolgt: „Wir haben das nötige Material besorgt, die Kinder und Jugendlichen konnten sofort loslegen.“ Auf die ersten Grundlagen folgten schnell die eigenen Versuche, zunächst klassisch als Vorzeichnung auf Papier, dann mit der Sprühdose. Am zweiten Tag wurde alles wieder übermalt, um Platz für die gemeinsame Gestaltung der Wand am Abschlusstag zu schaffen.

Erneuter Besuch

Im Oktober wird der Künstler „Zwick“ nochmal ins JuBo kommen: Dann verziert er die freie Wand des Diskoraumes mit einer seiner Arbeiten. Einmal im Monat können die Besucher des Jugendzentrums selbst für Disko sorgen – „mit Sound und Licht, halt allem, was so dazugehört“, berichtet Holger Heimbeck. Unter anderem lernen die Kinder und Jugendlichen dabei auch, mit Mischer und Lichttechnik umzugehen. Und noch eine Neuerung ist geplant. „Aktuell arbeiten wir an einer eigenen Webseite“, verrät Holger Heimbeck. Die neue Seite soll nicht nur dem JuBo als virtuelle Heimat dienen, sondern auch das angeschlossene Familien- und Kinderservicebüro (FamKi) Bockhorn miteinbeziehen: „Denkbar ist, Ankündigungen für Workshops, Projekte oder die Migrationsberatung auf der neuen Seite einzubinden.“

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