Sande - Anlässlich des 75. Geburtstages des Grundgesetzes am 23. Mai lud Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg (parteilos) am 29. Mai die Jugendlichen im Jugendzentrum Sande zu einer Gesprächsrunde ein. Da das Ganze nicht zu einer trockenen Veranstaltung werden sollte, wurde für alle Pizza spendiert.

„Mein Ziel war, den Jugendlichen auf einfache Weise darzustellen, wie das Grundgesetz auch ihr Leben täglich beeinflusst“, erklärte Eiklenborg. Die freie Wahl des Wohnsitzes, freie Berufswahl, Meinungsfreiheit oder der Schutz der eigenen Wohnung – all das seien Grundrechte, die täglich durch das Grundgesetz spürbar seien. Auch die Existenz des Jugendzentrums ergebe sich aus dem Grundgesetz, wie Eiklenborg verdeutlichte.

Dass einige Bestimmungen des Grundgesetzes – die Grundrechtsartikel 1 bis 19 und der Verfassungsgrundsatzartikel 20 – nicht geändert werden dürfen und durch die Ewigkeitsklausel (Art. 79 Abs. 3) geschützt sind, haben die Jugendlichen mit Interesse zur Kenntnis genommen.

„Es war auch für mich ein sehr interessanter Abend, aus dem ich etwas mitnehme“, führte Sandes Bürgermeister aus. „Ich hoffe, die Jugendlichen neugierig gemacht zu haben, und dass sie verstanden haben, wie wertvoll das Grundgesetz ist. Einige Erwachsene haben das in der heutigen Zeit bereits vergessen, wie es scheint.“