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NWZonline.de Region Friesland

Naturschutz: Kampf gegen den Plastikmüll

16.08.2016

Die Müllsammelaktion der Wattseglervereinigung Soltwaters am Sonnabend auf der Vogelschutzinsel Minsener Oog Insel war ein Erfolg. Dieses erste Resümee zog Vorsitzende Iris Bornhold aus Berne (Unterweser) am Ende des Tages. Rund 45 Mitglieder der Soltwaters hatten sich von Horumersiel aus mit mehr als zehn Booten auf den Weg zur unbewohnten Insel auf den Weg gemacht.

Südlich der Insel gingen die Schiffe vor Anker oder ließen sich im Watt trockenfallen. Die Besatzungen machten sich bei ablaufendem Wasser auf den Weg, den Flutsaum von angetriebenem Müll zu befreien. „Es handelte sich dabei zum überwiegenden Teil um Plastik: Fischernetze, Taue, Planen, Angelschnüre, Eimer, Fender oder Verpackungsmaterial“, hat Iris Bornhold festgestellt. Eine Flaschenpost sei leider nicht gefunden worden, fügte sie hinzu.

Die Müllmenge habe auch Dr. Gerald Millat von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Erstaunen versetzt, so die Soltwaters-Chefin. Der Wissenschaftler hatte auf Minsener Oog die Helfer eingewiesen, denn die Aktion war zuvor mit der Nationalparkverwaltung und dem Mellumrat abgestimmt worden.

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„Allein am Ostufer der Insel, also die dem Jadefahrwasser zugewandte Seite, waren es mehr als 10 000 Teile, die wir aufgesammelt haben“, sagte Gerd Scheffler aus Bad Zwischenahn, der für die Soltwaters-Aktion verantwortlich zeichnete. Die mit Müll gefüllten 20 Big-Packs werden im Rahmen der nächsten Inspektionsfahrten durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven zum Festland transportiert.

„Wir können uns vorstellen, etwas ähnliches auch im kommenden Jahr zu organisieren“, sagte Iris Bornhold, „eventuell auch auf einer anderen Insel.“ Ein zunächst vorgesehener Trupp für Wangerooge-Ost wurde letztlich nicht dorthin entsandt, weil der Einsatz noch nicht mit den offiziellen Stellen abgestimmt war.

Der Wattsegelvereinigung Soltwaters gehören rund 270 Einzelmitglieder und mehr als 30 Vereine von der Küste an. Sie vertritt nach Angaben der Vorsitzenden die Interessen von rund 12 500 Seglern, die das ost- und nordfriesische Wattenmeer als ihre Heimatreviere betrachten.

Die Müllsammelaktion auf Minsener Oog war die erste dieser Art. Die Insel wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Strombauwerk errichtet, um den Sandeintrag ins Jadefahrwasser zu unterbinden. In den 1970er Jahren wurde dort rund 10 Millionen Kubikmeter Baggergut aus der Jadevertiefung aufgespült und zu einer großflächigen Dünenlandschaft gestaltet. Das unbewohnte Eiland ist ungefähr 370 Hektar groß und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über 4,5 Kilometer.

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