Friesland - Zu teuer und keine touristische Notwendigkeit: Der Ausschuss für Tourismus und Kreisentwicklung des Landkreises Friesland hat einen Antrag auf Ankauf von Flächen der ehemaligen Bahntrasse Varel-Neuenburg und deren Ausbau zu einem Radweg abgelehnt. Antragsteller waren die Gemeinden Zetel und Bockhorn sowie die Stadt Varel gewesen.

Als Begründung wurden hohe Kosten und eine fehlende touristische Notwendigkeit angeführt. Auch seien die betroffenen Streckenabschnitte teilweise in Privatbesitz – die Herstellung einer geschlossenen Wegeführung also nicht möglich. Außerdem existierten bereits parallele Strecken, und für verschiedene andere Radwegprojekte entlang von Kreisstraßen gebe es bereits Planfeststellungsbeschlüsse – daher genießen diese aus Sicht der Verwaltung Priorität.

Der Beschluss erfolgte bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme. Betroffen gewesen wären drei Streckenabschnitte: Bockhorn-Grabstede; Bockhorn-Rahling;   Rahling-Varel.