Grabstede - Es ist geschafft: Zum neuen Kindergartenjahr konnten die Kleinen aus Grabstede jetzt mit ihren Erzieherinnen neue Container beziehen, die vorübergehend als Kita-Erweiterung dienen. Während die rot-weißen Klötze von außen eher unscheinbar wirken, sind sie im Innern wohnlich, praktisch und gemütlich eingerichtet. Sogar eine Kletter-Spiel-Hochebene hat ihren Platz gefunden, was vor allem die kleinen Nutzer freut, wie sich bei einem Vor-Ort-Termin mit Kita-Leiterin Kirsten Janssen, Bürgermeister Thorsten Krettek sowie Amtsleiter Stephan Haaken und Bauamtsmitarbeiter Jürgen Wilken zeigte. Damit konnte ein Schritt hin zu mehr Kinderbetreuung am Vormittag gegangen werden. Wie berichtet, war die Gemeinde in Zugzwang gekommen, mehr Vormittagsplätze anzubieten, da immer mehr Eltern aufgrund ihrer Berufstätigkeit einen Vormittagsplatz wünschen und gleichzeitig im Nachmittagsbereich der Fachkräftemangel voll durchschlägt – und für diese Zeiten kaum mehr Erzieher zu finden sind. Um das Vorhaben umzusetzen, musste eine Zwischenlösung her, die nun in Form der Container gefunden wurde. Rund 3400 Euro kostet die Miete pro Monat. Wie lange die Zwischenlösung Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Wie berichtet, denken Politik und Verwaltung darüber nach, auf einem angrenzenden Grundstück einen Neubau zu errichten und das Kita-Gebäude der Grundschule zuzusprechen, die steigenden Raumbedarf hat. Vor 2025 könnte dieser Neubau allerdings mit Blick auf den politischen Entscheidungsprozess, Planung und dem Bau an sich auf keinen Fall stehen.

Die Container wirken von Außen unscheinbar, sind im Innern jedoch sehr gemütlich. Foto: Anuschka Kramer

Die Container wirken von Außen unscheinbar, sind im Innern jedoch sehr gemütlich. Foto: Anuschka Kramer

Anuschka Kramer
Anuschka Kramer Team Nord