Die zukünftigen Schulkinder aus der städtischen Kindertagesstätte in Varel sind mit einer Feier in der „Weberei“ verabschiedet worden. Die angehenden Erstklässler hatten aus diesem Anlass das Theater-Musical „Der Regenbogen“ aufgeführt. Die Familien und weitere Verwandte waren zu diesem Fest eingeladen. Für die Leiterin der Kindertagesstätte, Ursula Woelke, war es ebenfalls ein Abschied, denn sie geht nach 19 Jahren im städtischen Kindergarten Peterstraße in den Ruhestand.
Bürgermeister Gerd-Christian Wagner konnte Austauschschüler aus Jackson, USA, begrüßen. Die Schüler sind drei Wochen in Varel und lernen Land und Leute kennen. Der Austausch basiert auf den guten Beziehungen des Lothar-Meyer-Gymnasiums. Geleitet wird die US-Gruppe von der Lehrerin Frau Adams. Am Vareler Gymnasium sind die Lehrer Silke Bielefeld und Niels Hoffmann für die Gruppe verantwortlich. Bei der einstündigen Präsentation fiel den Jugendlichen insbesondere die Sauberkeit der Stadt auf. Die tollen Erfahrungen liegen auf beiden Seiten. Auch die Gastfamilien der jungen Amerikaner lernen neue Dinge kennen und sind sehr aufgeschlossen.
Eine Spende in Höhe von 800 Euro hat der Rotary Club Varel-Friesland dem „Verein der Schüler, Eltern und Freunde des Lothar-Meyer-Gymnasiums Varel“ überbracht. Das Geld nahm die Fördervereinsvorsitzende Verena Oberbörsch von Rotary-Präsident Prof. Dr. Haio Zimmermann und Schatzmeister Günter Maschmeyer entgegen. Die Spende ist ein Teilerlös aus dem Benefizkonzert, das die Rotarier mit dem Oldenburger Blechbläserensemble „ArtBrass“ im Februar im Lothar-Meyer-Gymnasium veranstaltet hatten. Weitere 800 Euro lässt der Rotary Club in ein Projekt in Siebenbürgen fließen, um an Tuberkulose erkrankten Menschen zu helfen.
Die Notfallkarte „Hilfe bei Gewalt für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer“ im Landkreis Friesland ist neu aufgelegt worden. Sie ist so groß wie eine Scheckkarte und passt somit in jedes Portemonnaie. Herausgeber ist der Runde Tisch für häusliche Gewalt in Varel. Die Notfallkarte gibt es nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Arabisch und Russisch. Vorgestellt wurde sie jetzt von Brigitte Kückens (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Varel), Elke Rohlfs-Jacob (Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Friesland), Übersetzerin Hana Kassen, Sabine Hübner (Polizei Varel) und Ingeborg Eckhoff (Integrationsberatung der Landkreise Friesland-Wittmund-Wilhelmsha-ven). Die Notfallkarte liegt in öffentlichen Einrichtungen aus und enthält neben den Notrufnummern die Telefonnummern der Beratungsstellen und der Gleichstellungsbeauftragten. Den Runden Tisch gegen häusliche Gewalt gibt es jetzt seit zwölf Jahren, die Notfallkarte seit zehn Jahren und sie hat sich in den Augen der Herausgeberinnen als wichtige Hilfe insbesondere für Frauen erwiesen.
