Varel - Nach dem Konzert „Felix“ im März dieses Jahres zu Mendelssohns Kirchenmusik gibt es nun mit „Gabriel“ ein Folgekonzert, das sich ganz dem französischen Spätromantiker Gabriel Fauré widmet. Das Klang-Ensemble Oldenburg tritt unter seinem Chorleiter Thomas Honickel am Samstag, 23. September, um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Bonifatius Varel auf.

Präsentiert wird Faurés Chor- und Instrumentalmusik mit bekannten und selten zu hörenden Kompositionen. Das Hauptwerk des Abends wird seine berühmte „Messe de Requiem“ op. 48 sein, die er seinen kurz hintereinander verstorbenen Eltern widmete. Vom „Kyrie“ des Beginns über das hymnische „Sanctus“ und das intime „Pie Jesu“ bis zum „In Paradisum“ spannt sich der Bogen. Dieser Vertonung der Totenmesse gehen drei weitere Chorwerke voran. Dabei sind die auch orchestral bekannte „Pavane“ und die „Cantique de Jean Racine“ über den ambrosianischen Lobgesang zwei regelmäßig zu hörenden Werke.

Gänzlich unbekannt ist in unserem Kulturraum die frühe Komposition „Les Djinns“, eine Vertonung der Ballade von Victor Hugo („Les Misérables“).

Zudem sind zwei vokale Beiträge aus Faurés Liedschaffen („Après un reve“) und zwei instrumentale Werke für Querflöte („Pelleas et Melsande“) zu hören. Die junge Oldenburger Flötistin Elsa Eberhardt und die Jungstudentin Ida Grotke (Sopran) werden die Solopartien übernehmen. Michal Hoffmeyer (Regieassistent an der Kölner Oper) übernimmt die anspruchsvolle Bariton-Partie im Requiem. Die ausladenden und virtuosen Klavierpartien spielt Akiko Kapeller (Solorepetitorin des Oldenburgischen Staatstheaters).

Das Konzert wird am Sonntag, 24. September, um 15 Uhr in der St. Marien-Kirche in Oldenburg wiederholt. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um eine großzügige Spende wird gebeten. Anmeldungen sind erwünscht unter thomas.honickel@web.de.


Infos unter www.thomas-honickel.de.