Zetel - Innerhalb von drei Wochen sind die Zeteler zusammen insgesamt 40.070 Kilometer gefahren. Das entspricht so ziemlich genau der Strecke einer Weltumrundung. Daher können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen „Stadtradeln“-Aktion stolz auf ihre Leistung sein, resümiert Zeteles Klimaschutzmanagerin Wiebke Grolman, die das Stadtradeln vor Ort koordiniert hatte.
Gutes Mittelfeld
Vom 3. bis 23. September hatten die Teilnehmer 21 Tage lang Zeit, so viele Kilometer zu erradeln, wie es nur möglich ist. Das Engagement der 162 Personen, die sich in die Gruppe der Gemeinde eingetragen haben, trieb das Endergebnis für Zetel in die Höhe. Somit landet die Wehdegemeinde schließlich auf Platz 1399 von allen bundesweit teilnehmenden Kommunen, was eine gute Platzierung im Mittelfeld bedeutet. Dazu beigetragen haben Menschen aus der Politik und Verwaltung, aus Vereinen und Unternehmen, Schulen, Kindergärten und viele Privatpersonen.
Sechs Tonnen CO2
„Insgesamt konnte der Ausstoß von ungefähr sechs Tonnen CO2 vermieden werden, im Vergleich zur Fahrt dieser Strecke mit dem Auto“, freut sich Wiebke Grolman über das Ergebnis. Spitzenreiter innerhalb von Zetel war die Gruppe des TuS Zetel, die mit 19 Radelnden exakt 6409 Kilometer in den drei Wochen zurückgelegt hat. „Für Zetel war es wieder eine gelungene Aktion und besonders freue ich mich darüber, dass auch einige Schulklassen mitgemacht haben.“ Da zu einem Wettbewerb bekanntermaßen auch Preise dazugehören, werden die Gewinner der kommunalen Aktion – gesponsert von den Fahrradläden „Stroje“ und „Radwechsel“ sowie von der Gemeinde – in den nächsten Tagen kontaktiert.
Viel Motivation
Wiebke Grolman bekam in den letzten Tagen außerdem vermehrt Rückmeldungen zur Aktion. „Renate Kunde schreibt beispielsweise von ihren schönen Radtouren und wie sie mit Freunden an einem Tag sogar 80 Kilometer gefahren ist, um eine Bekannte in Bad Zwischenahn zu besuchen – eine Strecke, die sie normalerweise mit dem Auto gefahren wäre.“ Erlebnisse wie diese würden die Teilnehmer motivieren, auch außerhalb der Aktion öfter aufs Fahrrad zu steigen.
