Varel - Die Clemensschwestern werden das St.-Johannes-Hospital in Varel verlassen. Das teilte auf Nachfrage Generaloberin Schwester Gisela Maria Manders mit. „Als Ordensleitung kümmern wir uns regelmäßig um unsere vor Ort tätigen Schwestern. In Varel haben wir aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Schwestern – sie sind zwischen 75 und 87 Jahre alt – schon vor einiger Zeit Gespräche mit ihnen über die Zukunft geführt“, berichtete die Generaloberin. „Dabei sind wir gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass die drei Schwestern die auch körperlich anstrengende Arbeit in Varel nicht fortführen können und haben den Gestellungsvertrag mit dem Krankenhaus zum 31. Januar 2024 gekündigt.“ Damit endet die rund 160-jährige Geschichte der Clemensschwestern in Varel. „Die Verabschiedung findet Anfang Februar statt“, so die Generaloberin weiter.

Die drei Nonnen waren aus ihrem kleinen Konvent heraus für die Krankenhausseelsorge zuständig. Sie besuchten unter anderem Patienten, reichten auf einer Station den Patienten das Essen und begleiteten Sterbende

Sie alle schauten mit großer Dankbarkeit auf die lange Zeit in Varel. Nun werden zwei der Schwestern, die bis zuletzt hier tätig waren, nach Münster ziehen und eine nach Dülmen, wo der Orden ihnen einen angenehmen Lebensabend ermöglichen möchte.

Das St.-Johannes-Hospital in Varel wird umstrukturiert.

KLINIK-KRISE IN VAREL Entscheidung gefallen – St.-Johannes-Hospital wird umstrukturiert

Anuschka Kramer
Varel
Protest vor Beginn der Kreistagssitzung an diesem Mittwoch.

KREISTAGSSITZUNG IN SCHORTENS Notaufnahme-Mitarbeiterin aus Varel appelliert eindringlich an die Politik, Klinik-Beschlüsse zu verschieben

Oliver Braun Anuschka Kramer
Varel

Anuschka Kramer
Anuschka Kramer Team Nord