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Standort Varel im Blick Debatte um Klinik-Idee der CDU geht weiter

Wie sieht die Zukunft des St.-Johannes-Hospitals in Varel aus? Eine Frage, die aktuell viele Menschen beschäftigt.

Wie sieht die Zukunft des St.-Johannes-Hospitals in Varel aus? Eine Frage, die aktuell viele Menschen beschäftigt.

Anuschka Kramer

Varel - Ist eine Fusion der Kliniken Wilhelmshaven und Friesland sinnvoll, so wie es die CDU-Fraktionen in Wilhelmshaven und Friesland jüngst aufs Tapet gebracht haben? Und wie steht es dann um die Zukunft des St.-Johannes-Hospitals in Varel? Die CDU Varel hatte dazu in der vergangenen Woche klar erklärt: „Der Krankenhausstandort in Varel steht aus unserer Sicht nicht zur Disposition.“ Aus ihrer Sicht geht es nur um Sanderbusch und Wilhelmshaven.

Wie sieht die Zukunft des St.-Johannes-Hospitals in Varel aus? Ideen der CDU Friesland und der CDU Wilhelmshaven haben eine Debatte um die künftige medizinische Versorgung in der Region ausgelöst.

KRANKENHAUS-DEBATTE IN FRIESLAND „Der Krankenhausstandort in Varel steht aus unserer Sicht nicht zur Disposition“

Anuschka Kramer
Varel

Vareler sollten zusammenstehen

Eine Aussage, die Ratsherr Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel), der als Kreistagsabgeordneter auch Mitglied des Aufsichtsrates der Friesland-Kliniken ist, jedoch nicht nachvollziehen kann. Aus seiner Sicht wird Varel, sollte die Idee der CDU-Fraktionen Friesland und Wilhelmshaven Realität werden, kein Krankenhausstandort mehr sein, sondern allenfalls ein regionales Gesundheitszentrum. Schon angesichts der gegenwärtigen Diskussion sei es dringend notwendig, dass alle Vareler zusammenstehen, um zu verhindern, dass vom Vareler Krankenhaus nur ein Gesundheitszentrum bleibt. „Den Wilhelmshavenern ist es egal, das ist meine Erfahrung, sollen die doch erst einmal beschließen, dass sie auf den schon begonnenen Klinik-Neubau verzichten“, so Funke abschließend.

Ist die Zukunft des St.-Johannes-Hospitals in Varel gefährdet?

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Anuschka Kramer
Varel

SPD verweist auf Modernisierungskonzept

Wie es nun weitergeht, bleibt abzuwarten. Wie berichtet, stellt die SPD Varel und der SPD-Kreisverband Friesland die Standorte Varel und Sande nicht in Frage und setzt auf den vor längerer Zeit beschlossenen Kurs, die Zukunft der Häuser auf anderem Weg zu sichern – wie es auch der Kreistagsbeschluss vorsieht. „In Friesland wird derzeit sehr engagiert und konstruktiv an einem Modernisierungskonzept gearbeitet“, führten Anke Kück und Raimund Recksiedler, die beide im Aufsichtsrat des Klinikums vertreten sind, aus. „Hierfür sind wir allen Mitarbeitenden und dem Team um die Geschäftsführerin Petra Hohmann und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Sven Ambrosy sehr dankbar.“

Das Krankenhaus Sanderbusch – die CDU Friesland und Wilhelmshaven wollen perspektivisch ein gemeinsames Klinikum mit Wilhelmshaven auf den Weg bringen.

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Friesland

Diskussion ist zunächst „den Gremie vorbehalten“

Die Geschäftsführung der Friesland Kliniken erklärte auf Nachfrage zur aufgeflammten Debatte: „Der Standort Varel ist ein fester Bestandteil der Friesland Kliniken und sichert – auch wie bereits in der Vergangenheit betont – auch zukünftig die Versorgung insbesondere die Menschen aus dem südlichen Teil Frieslands sowie der angrenzenden Landkreise. Dabei wird zusätzlich auch die gesamte geburtshilfliche Versorgung für den Landkreis Wesermarsch sichergestellt.“ Und weiter stellte die Geschäftsführung klar: „Die aktuell von den CDU-Fraktionen in Friesland und Wilhelmshaven aufgebrachte Diskussion über einen Krankenhausneubau am Autobahnkreuz Wilhelmshaven betrifft Überlegungen, ob die Leistungen des Standortes Sanderbusch nicht besser gemeinsam mit den Leistungen des Klinikums Wilhelmshaven unter einem Dach erfolgen sollten. Die Diskussion dazu ist zunächst den Gremien vorbehalten und nicht im Vorfeld zu bewerten.“

Übrigens ist der Zuspruch der Patienten in Varel recht groß: In 2022 wurden insgesamt 7481 Patienten stationär behandelt. Im ersten Halbjahr 2023 waren es bereits 3684.

Das Krankenhaus Sanderbusch: Die CDU-Fraktionen aus Friesland und Wilhelmshaven wollen perspektivisch ein gemeinsames Klinikum  auf den Weg bringen.

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