Friesland/Wilhelmshaven/Wittmund - Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (Varel) ist zuversichtlich, dass es den Krankenhäusern in der Region gelingt, sich über ihre Versorgungsschwerpunkte abzustimmen und stärker zu kooperieren. Der Gedanke eines regionalen Verbunds sei „auf einem guten Weg“, sagte die 39-Jährige am Dienstag in einem Pressegespräch.
Möller bezog sich dabei auf ein vor einigen Tagen stattgefundenes Gespräch zwischen Kai Schasse, Geschäftsführer des Krankenhauses Wittmund, und Petra Hohmann, Geschäftsführerin der Friesland-Kliniken mit den Standorten Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch (NWK) und St.-Johannes-Hospital Varel. Es liefen auch Abstimmungsgespräche mit Dr. Rafaela Korte vom Klinikum Wilhelmshaven.
Die Bundestagsabgeordnete machte auch deutlich, dass die Reformpläne der Bundesregierung vor Ort „Sorgenfalten“ verursachen. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, damit alle Standorte erhalten bleiben können.“ Berlin fordert eine stärkere Spezialisierung und regionale Kooperation.
Was das St. Johannes angeht, dessen Zukunft immer wieder in der Diskussion ist, verwies Möller auf den Beschluss des Landkreises Friesland als Träger, den Standort zu erhalten. Es sei aber eine Herausforderung, die in Varel nötigen Investitionen schnell umzusetzen. Eine Schließung sei kein Thema.
