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NWZonline.de Region Friesland

Konfliktlotsen auf Reisen

18.03.2019

Das haben Sie sich einfach verdient“, antwortete die pensionierte Lehrerin Ingrid Salamero auf die Frage, wie es überhaupt zu dem Kurztrip nach Berlin der zehn Konfliktlotsen der Grundschule Neuenburg kam. Sonntag hin, Montag zurück. „Wir haben eine Einladung von der Vareler SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller bekommen. Der Bundestag hat sogar die Kosten übernommen“, sagte Salamero. „Das kann auch nur Ingrid Salamero“, lobte Schulleiterin Doris Ringsdorf.

Diese Kinder aus den 3. und 4. Klassen leisten etwas ganz Besonderes. Sie opfern ihre Pausen, um ihren Mitschülern bei Problemen zu helfen. Ingrid Salamero bildet alle Konfliktlotsen in einem Fünf-Tage-Training aus. Danach hatte Frieslands Landrat Sven Ambrosy gefragt. Er weilte gerade dienstlich in Berlin. Spontan stattete er den Schülern im Jugendgästehaus der Stadtmission im Herzen Berlins einen Besuch ab als er hörte, dass die Neuenburger ebenfalls in der Hauptstadt sind. Eine Stunde lang sprachen die Schüler mit dem Landrat über das politische Leben bei uns und in Berlin. Und stellten viele Fragen: „Ob er genauso viele Entscheidungen treffen muss wie Frau Merkel?“ „Wollten Sie das schon als Kind werden?“ „Haben Sie Zeit für Ihre Familie?“

Nach nur knapp einer Woche Vorbereitung ging es also los. Viele der Kinder waren noch nie in Berlin gewesen. Als erstes hatte Lehrerin Dunja Scholz für einen vergnüglichen Start gesorgt: Die Schüler sprangen direkt vom Bus in die Arme von Robbie Williams, den Helden von Star Wars, E.T. oder John F. Kennedy: ein Besuch im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds. Am zweiten Tag ging es dann mit dem Bus zum Brandenburger Tor und zum Mittagessen ins große Abgeordnetenhaus gleich neben dem Reichstag, dem Paul-Löbe-Haus. Weil Kindertag war, gab es eine Führung durch den Bundestag extra für die Acht- bis Zehnjährigen.

In Bockhornerfeld hat sich die Kindergruppe von Jennifer Bruns jüngst zu einer gemütlichen Faschingsfeier im Dorfgemeinschaftshaus getroffen. 18 Kinder und sieben Erwachsene verbrachten einen bunten Nachmittag mit Polonaise zu lustiger Musik, Spielen und einem leckeren und deftigem Buffet, welches die Eltern liebevoll hergerichtet haben. Alle Kinder hatten tolle Kostüme an, wie zum Beispiel ein Krokodil, Indianer oder Harry Potter. „Es war ein toller Nachmittag und es wird im nächsten Jahr auch erneut eine Faschingsfeier geben“, sagte der Vorsitzende Waldemar Politz. Wer sich der Kindergruppe anschließen möchte, ist jederzeit willkommen. Die Kinder sind im Alter von knapp einem bis zu zehn Jahre. Das nächste Treffen findet wegen der Osterferien erst am 24. April um 15.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Bockhornerfeld statt. Für weitere Infos steht Jennifer Bruns unter Tel. 04456/8995929 zur Verfügung.

Die „Humanitären Hilfe“ der Gemeinde Zetel hat dem Vareler Hospiz jetzt 5555 Euro gespendet. Den Scheck überreichten Gerhard Rusch, Fred Gburreck, Ingo Logemann, Wolfgang Fleischhauer, Hans Bitter, Jan-Markus Rusch, Anke Koring, Angela Röske, Sabine Nordhoff-Rusch und Ingrid Salamero. Das Geld wurde am Getränkestand der „Humanitären Hilfe“ beim Zeteler Markt mit Unterstützung von Ratsmitgliedern erwirtschaftet. „Wenn jemand zu uns kommt, findet er die Hilfe, die er braucht“, sagte Gisela Wilksen von der Hospizbewegung während des Besuchs der Zeteler im Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Irene Müller und Maria Bohndieck von der Hospizleitung berichtete sie über die täglich Arbeit. Im stationären Hospiz wird schwerstkranken Menschen bis zuletzt ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. In der ambulanten Hospizarbeit stehen der schwerkranke Mensch nebst seinen Angehörigen mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Für Hinterbliebene gibt es Trauerbegleitung und Trauergesprächskreise. „Weitere Ehrenamtliche unterstützen uns im Garten, in der Küche und anderem Drumherum“, erläuterte Anke Kück.

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