Hooksiel - Das Ausstellungsjahr im Künstlerhaus Hooksiel neigt sich dem Ende zu: Jetzt, wo es nass, trüb und grau wird, bringt Künstler Karl-Heinz Holtzmeyer aus dem Allgäu mit „Körper-Hüllen“ etwas erotische Hitze ins Künstlerhaus Hooksiel. Die Ausstellung wird am 23. Oktober eröffnet.
Holtzmeyer, Jahrgang 1946, absolvierte nach der Ausbildung zum Fotografen ein Studium der Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der Uni München und war dann Kunsterzieher an verschiedenen Realschulen. 1981 hatte er seine erste Ausstellung.
In Hooksiel zeigt Holtzmeyer die Ergebnisse der spielerischen Verwandlung von Körpern mit gebogenen Tonplatten – aufgerissen, verletzt, sich organisch schließend oder als Silhouette offen. Seine erotisch angehauchten Figuren sieht er als Spiel mit der formalen Reduktion, ein Anreiz an die Sinne, Figuren im Künstlerhaus zu sehen und zu spüren. Hinzu kommen Metamorphosen in Terrakotta auf Podesten.
Holtzmeyers Werke entstehen von der ersten Skizze und Modell bis zur fertigen Arbeit in seinem Atelier im Allgäu mit frischer Bergluft und Blick auf die bayrischen Alpen – „bester Ausgangspunkt für Kreativität“, sagt er. Er arbeitet auch mit Metall und Holz.
Karl-Heinz Holtzmeyer
Die Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am Sonntag, 23. Oktober, um 11.15 Uhr. Künstlerhaus-Leiterin Renate Janßen-Niemann bittet ums Tragen einer FFP2-Maske. Zu sehen sind die „Körper-Hüllen“ bis zum 1. November dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr, ab 5. November ist das Künstlerhaus Hooksiel samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Diese Ausstellung ist die letzte in diesem Jahr und geht bis zum 6. Januar 2023.
Am jetzigen Sonntag, 16. Oktober, endet die Ausstellung „Suutje “ mit Gemälden von Cornelia Ott. Vom 17. bis 22. Oktober, belibt das Künstlerhaus für den Ausstellungswechsel geschlossen.
