Varel - Gerade rechtzeitig zum Vareler Kürbisfest waren sie reif, die Kürbisse auf dem Hof von Familie Peters in Jade-Mentzhausen. 35 verschiedene Sorten präsentierten sie in der Drostenstraße und sorgten damit für einen Hingucker auf dem Kürbisfest, einem der Höhepunkte in Varels Veranstaltungskalender. Den ganzen Tag strömten die Massen in die Innenstadt und genossen bei bestem Wetter die Farbenpracht und die kulinarischen Genüsse.
Gratis Kürbisstuten
Bereits um 11 Uhr, als das Fest mit dem Anschneiden des Kürbisstutens eröffnet wurde, war die Stadt voller Menschen und so hatten Varels stellvertretende Bürgermeisterin Anke Kück sowie Insa Jung vom Stadtmarketing und Jens Redeker von der Werbegemeinschaft alle Hände voll zu tun, den Stuten unters Volk zu bringen. Stadtmarketing und Werbegemeinschaft hatten das Kürbisfest gemeinsam organisiert und sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Innenstadt mit spätsommerlichem Leben zu füllen.
Farbenprächtig ging es beim Stand von Johannes Klawon zu.
Traute Börjes-Meinardus
Mit dem Anschneiden des Kürbisstutens begann das Kürbisfest.
Traute Börjes-Meinardus
Familie Peters bot 35 Sorten Kürbisse an.
Traute Börjes-Meinardus
Mit dem Anschneiden des Kürbisstutens begann das Kürbisfest. Bild: Traute Börjes-Meinardus
Traute Börjes-Meinardus
Viel geboten wurde beim Kürbisfest in Varels Innenstadt.
Traute Börjes-Meinardus
Geduld brauchte, wer einen Kürbispuffer ergattern wollte.
Traute Börjes-Meinardus
Auch der Rotary Club war beim Kürbisfest vertreten.
Traute Börjes-Meinardus
Viel geboten wurde beim Kürbisfest in Varels Innenstadt.
Traute Börjes-Meinardus
Die Kürbisraupe ist fester Bestandteil des Kürbisfestes.
Traute Börjes-Meinardus60 Aussteller haben sie in die Stadt geholt, die Kürbisse in allen Größen und Variationen, Spezialitäten aus der Pfanne und vom Grill, Wildspezialitäten, Fisch, herbstliche Kränze und Gestecke, Feuerschalen, Gewürze, Marmeladen, Handarbeiten und vieles mehr präsentierten. Der Schlossplatz verwandelte sich in eine Schlemmermeile mit Musik von der jungen Sängerin Meloolina. Neben Kürbisspezialitäten gab es Afrikanisches und andere internationale Spezialitäten. Der Renner waren Kürbispuffer. Wer einen ergattern wollte, brauchte Geduld.
Herbstliche Pracht
Einen besonders schönen Anblick bot der Eingang zum Schlossplatz, wo Gärtnermeister Johannes Klawon eine herbstliche Pflanzenpracht inszeniert hatte und zeigte, wie sich mit Kürbis wunderbar dekorieren lässt. Zum Verspeisen waren hingegen die Kürbisse gedacht, die Werner Peters und seine Familie mit nach Varel gebracht hatten. Der Renner ist wie seit Jahren der Hokkaido, beliebt sind aber auch der Butternut und der Spaghetti-Kürbis, verrät der Kürbiszüchter. Mit seinen Spätfrösten, die einige Kürbisse zunichte gemacht hätten, sei das vergangene nur ein mittelmäßiges Kürbisjahr gewesen, berichtet er.
Neben Kürbiszüchtern, Gärtnern, Kreativen und Gastronomen waren auch Vareler Institutionen auf dem Kürbisfest vertreten und informierten die Besucher. Die Niederdeutsche Bühne Varel stellte ihr neues Programm vor, die Hospizbewegung verkaufte ihren Kalender und der Rotary Club bot Wein für den guten Zweck an.
Im Zeichen des Kürbisses stand auch das Kinderprogramm: Die Kinder konnten sich auf eine Kürbis-Rallye begeben. Und auch in den Geschäften lagen Kürbisse bereit, die dazu einluden, das Gewicht zu schätzen.
