Seit zwei Jahren erlebt Iko Chmielewsi einen Rückschlag nach dem anderen: Er organisiert Konzerte, wirbt um Sponsoren, setzt alle Hebel in Bewegung, damit etwas stattfinden kann, und musste so viele der Veranstaltungen doch kurzfristig wegen der Entwicklung der Corona-Pandemie wieder absagen. So oft musste er die Regeln kurzfristig neuen Verordnungen anpassen – mit Maske oder ohne, nur geimpfte und genesene Besucher, mit aktuellem Corona-Test oder ohne, drinnen oder draußen: Kaum eine seiner geplanten Veranstaltungen konnte ohne Änderungen und Einschränkungen stattfinden.
Zuletzt erlebte er das beim Kindermusical „Der fliegende Holländer“: Das Kinderkonzert sollte der Höhepunkt des halbjährigen Schulprojektes der Astrid-Lindgren-Grundschule Neuenburg in Zusammenarbeit mit der Kunstschule Sonja Wachter und Musikern des Oldenburgischen Staatsorchesters unter der Projektleitung von Luiz Claudio da Silva sein. Stars wie die international erfolgreiche Mezzosopranistin Marija Jokovic und der Schauspieler Andreas Euler waren dabei. Die Proben liefen schon, doch Anfang Dezember änderten sich die Bedingungen: Wegen des Anstiegs der Inzidenzen mussten die Vorstellungen abgesagt und die Proben eingestellt werden.
Und jetzt legt Iko Chmielewski frohen Mutes das nächste Jahresprogramm für die Kultur in Zetel vor. Konzerte, Kabarettabende, sogar ein großes Kulturfest soll es geben. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Danke, Iko Chmielewski, dass Sie sich von der Pandemie nicht entmutigen lassen.
