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NWZonline.de Region Friesland Kultur

DISKUSSION: Agenda-Aktivisten bedauern Ende der Varel Touristik

24.12.2008

VAREL Die Schließung der Varel Touristik ist Thema des Agenda-21-Forums im Rathaus gewesen, zu dem die Agenda-Beauftragte Marion Borchardt eingeladen hatte. Zunächst berichtete Frank Glanert (Agenda-Gruppe „Verkehr und Mobilität“), dass die Schließung des Büros eine große Lücke hinterlassen werde. Zahlreiche Initiativen der Agenda wurden von der Varel Touristik unterstützt und umgesetzt, beispielsweise der Vareler Fahrradsommer. Auch der Walderlebnispfad und der Landschaftserkundungspfad wurden in Zusammenarbeit mit der Varel Touristik erarbeitet.

Das Bedauern über die Schließung war unter den Teilnehmern einhellig. Lediglich Bürgermeister Gerd-Christian Wagner verteidigte den Entschluss: „Das war eine kommunalpolitische Entscheidung, angesichts von 16,7 Millionen Euro Schulden müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden.“ Die Aufgaben sollen auf andere Stellen verteilt werden.

Das Büro stellte nach Ansicht von Glanert auch eine Schnittstelle zwischen Bürgerengagement und Rathaus da, die schmerzlich vermisst werde. Darüber hinaus sei es fragwürdig, in einem Fremdenverkehrsgebiet eine gut angenommene Anlaufstelle zu schließen.

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Wolfgang Half (Agenda-Gruppe „Umwelt und Naturschutz“) forderte, die Varel Touristik zu reinstallieren. Das Geld sollte an anderer Stelle einspart werden. In die gleiche Richtung argumentierten viele Teilnehmer. „Findet euch doch nicht damit ab“, rief Lilo Meyer („Umwelt und Naturschutz“) in die Runde. Selbst Ratsherr Peter Tischer (CDU) war diesem Gedanken nicht völlig abgeneigt, „wenn wir die mit Rolf Lammers besetzte Stelle behalten wollen, und sie nur woanders anhängen, müssen wir sie auch bezahlen, dann können wir es auch so lassen, wie es war.“

Wagner hatte vorgeschlagen, Borchardt den freigewordenen Raum als Büro zur Verfügung zu stellen, da ihr derzeitiges Zimmer mit weniger als acht Quadratmetern unzumutbar klein sei. Doch auch dieser Vorschlag wurde kritisch gesehen. Es wurde befürchtet, dass Borchardt dann „nebenher“ noch die Touris-tikaufgaben erledigen sollte.

Das sei nicht ihre Absicht, betonte die Koordinatorin. Die drei Blöcke der Agenda-Arbeit seien weiterhin das Radfahrkonzept, Umwelt- sowie Naturschutz und Bildung. Obwohl das Agenda-Forum eigentlich zusammen gekommen war, um Vorschläge für die Zukunft zu machen, kam die Diskussion zu dem Ergebnis, dass keine Patentlösung greifbar sei, nur Mangelverwaltung betrieben werde und die Varel Touristik im Grunde nicht zu ersetzen sei. Borchardt: „Die Projekte laufen weiter, nur nicht in der bisherigen Form.“

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