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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Altes Eisen und flotte Läufer

23.08.2010

Kraftvoll sprintet der Gepard über den Rasen, sein Objekt der Begierde fest im Blick, eine Antilopenmutter mit Kind. Spannende Szenen wie diese hat Diedel Klöver mit seinen Schrottfiguren gestaltet. Viele neue Objekte präsentierte der SchrottKünstler bei seiner Ausstellung „Yard Art“ in Rallenbüschen. Hunderte von Besuchern flanierten von Freitag bis Sonntag durch den Garten und bestaunten die Tiere und Objekte. Viel Neues hat Diedel Klöver seit der Ausstellung im vergangenen Jahr geschaffen, etwa den eleganten, zum großen Teil aus Schraubenmuttern gebildeten Gepard, oder die Antilope mit Kind. Auch der Mondfisch im Eingangsbereich und der Hühnerhaufen sind erst vor kurzer Zeit entstanden.

Eine Premiere erlebte auch der Bereich „Körperwelten“, den Diedel Klöver gemeinsam mit Willy Büsing geschaffen hat. Studien menschlichen, tierischen und einzelligen Daseins waren dort zu sehen. Imposant ragt Wladimi Klitschkos Arm in die Höhe. Gebildet wurde der Arm von „Dr. Eisenhammer“ aus Hammerköpfen. Daneben triefte ein Schweißfuß, und ein Samen machte es sich auf der „Samenbank“ bequem. „Nichts für schwache Nerven“ und „Zutritt erst ab 18“ warnten zwei Schilder vor dem Betreten eines abgetrennten Bereiches. Dort war unter anderem ein „Kettenglied“ zu sehen.

Viel Kreativität bewiesen auch die übrigen Aussteller. Willy Büsing zeigte Schrottkunst wie ausgefallene Feuerkörbe und Sitzgelegenheiten aus alten landwirtschaftlichem Gerät, Hilke Büsing war mit Aquarellen und Betonarbeiten vertreten wie steinharten Sitzkissen. Gunnar Voigt präsentierte Fotos, Kalle Proll Holzdrucke und Alexandra Strudthoff ausgefallenes Schmuckdesign. Mit von der Partie waren außerdem der Kunstschmied Klaas Thomalla und der Bildhauer Hartwig Doden sowie Stormy Reddoor mit Basreliefs.

Ein Publikumsmagnet war am Sonntag auch das Blasorchester Rodenkirchen, das beim Dangaster Kultursommer auftrat. Die 47 Musiker im Alter von 11 bis 60 Jahren begeisterten unter Leitung von Peter Abbenseth mit modernen, klassischen und auch volkstümlichen Musiktiteln. Der Dangaster Kultursommer hat sich zu einem Renner entwickelt und soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden, kündigte Bernd Bureck von der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing GmbH Varel an. „Der Dangaster Kultursommer soll eine feste Größe werden wie Vareler Mittwoch live“, so Bureck, „im nächsten Sommer wird ab einem bestimmten Termin an jedem Sonntag ab 11 Uhr ein Orchester bei der Kuranlage Deichhörn spielen“.                                   

Der Start zum großen Inlinerlauf „Rund um den Jadebusen“ erfolgte am Sonntag auf dem Schlossplatz in Varel. 135 sportliche Männer und Frauen starteten früh am Morgen, um den Jadebusen auf Inlinern zu umrunden, allen voran Organisator Manfred Kleinert. Am Deich entlang ging es nach Eckwarderhörne und von dort aus mit dem Schiff über den Jadebusen nach Wilhelmshaven. Von dort aus fuhr die Gruppe zurück nach Varel. Begleitet wurde sie vom Deutschen Roten Kreuz und von einem Polizisten.

            

Als spendabel hat sich jetzt Thomas Krafft erwiesen. Er hat die Erlöse aus einer Tombola anlässlich der Einweihung des Kiosks „Zur alten Post“ in Büppel und eines Torwandschießens beim Kiosk „Zur alten Post“ in Varel in Höhe von 400 Euro um 400 Euro aufgestockt und insgesamt 800 Euro an die D-Juniorinnen des TuS Büppel übergeben. Von dem Geld erhielten die jungen Spielerinnen 22mal neue Spielkleidung.

Einen Vortrag über „Ein Jahr Weltnaturerbe Wattenmeer“ bietet das Nationalpark-Haus Dangast am Dienstag, 24. August, um 19.30 an. Referent ist der Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, Peter Südbeck (Wilhelmshaven). Er wird darstellen, wie es zu der einmaligen Anerkennung kam und welche Werte des Naturraumes dafür verantwortlich waren. In dem Vortrag wird auch deutlich, wie man die häufigsten Fragen von Besuchern und Kurgästen über den neuen Welterbe-Status, die immer öfter gestellt werden, am sinnvollsten beantworten kann.

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