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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Am Meer trifft Renaissance auf Moderne

01.06.2016

Varel „Es wird interessant.“ Prof. Dr. Heinz Joachim Meencke rührt kräftig die Werbetrommel für die 4. Kammermusiktage. Vier Konzerte finden vom 10. bis 14. August am Vareler Hafen statt (siehe Infobox) – mit dem atemberaubenden Blick auf das Weltnaturerbe Wattenmeer. Vor der weiten Kulisse des Jadebusens hinter dem Deich trifft Renaissance auf Moderne.

„Wir wollen Altes mit Neuem verbinden“, sagte Meencke, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Kammermusik am Vareler Hafen, der die Veranstaltung unter dem Thema Klanglandschaften veranstaltet. „Interessant ist, wie junge Komponisten ihre Auseinandersetzung mit der Gegenwart in ihrer Musik ausdrücken“, sagt er.

Das Programm

Mittwoch, 10. August: Jacques-Thibaud-Streichtrio Freitag, 12. August: Naoko Sonoda und Andrei Ionita Sonnabend, 13. August: Sonderkonzert, 25 Jahre „oh ton ensemble“ Sonntag, 14. August: Dinu Lipatti Trio Berlin, Uraufführung der Siegerstücke des Kompositionspreises (Beginn jeweils 19 Uhr)

Karten gibt es ab sofort in allen Geschäftsstellen der NWZ , in Varel bei Brillen Wandke, Obernstraße 2a, und in Bockhorn beim Reisebüro Brumund, Grabsteder Straße 22, oder unter Tel. 0421/363636.

   

   www.nordwest-ticket.de

Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, 10. August, um 19 Uhr durch das weltweit gastierende „Jacques-Thibaud-Streichtrio“. Es hat kürzlich alle Streichtrios von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) eingespielt und auf CD gebannt. „Die Platte wird ein Hit“, vermutet Prof. Meencke.

Am Freitag, 12. August, 19 Uhr, gastiert der junge Cellist Andrei Ionita zusammen mit der Pianistin Naoko Sonoda am Vareler Außentief. Der Rumäne hat 2015 den nur alle vier Jahre ausgetragenen Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau gewonnen. „Ihm steht eine große Karriere bevor“, sagt Heinz Joachim Meencke.

Ein Sonderkonzert steht am Sonnabend, 13. August, 19 Uhr, auf dem Programm. Es wird vom „oh ton ensemble“ für Kunstmusik der Gegenwart aus Anlass des 25-jährigen Bestehens gestaltet. 400 Jahre alte Klassik-Musik wird zeitgenössischer Musik gegenübergestellt. „Ich bin gespannt, wie das ankommt“, sagt Meencke: „Wir könnten uns eine längere Zusammenarbeit mit dem Ensemble vorstellen.“

Zum Abschluss tritt am Sonntag, 14. August, 19 Uhr, das „Dinu Lipatti Trio Berlin“ auf. Neben Werken von Hayden, Enescu und Rubbert präsentieren die Musiker als Höhepunkt die Siegerbeiträge des Vareler Kompositionspreises 2016. 20 junge Komponisten aus zehn Ländern hatten ihre Stücke eingereicht. Eine Fachjury kürt die Gewinner.

Olaf Ulbrich
Redaktionsleitung Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2501

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