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Abi: Antikriegsroman wird Pflichtlektüre

11.07.2014

Varel Im Juli 2014 liegt der Ausbruch des Ersten Weltkriegs 100 Jahre zurück und ist als aktuelles Thema derzeit in aller Munde. Auch die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule (BBS) Varel setzten sich mit der ersten großen Katastrophe des 20. Jahrhunderts anhand des Buches „Im Westen nichts Neues“ auseinander.

Ab dem Sommer nimmt das Werk von Erich Maria Remarque einen noch größeren Teil im Lehrplan ein. „Das Buch wird zur Pflichtlektüre für den Abitur-Jahrgang 2016“, sagte Gerold Lienemann von der BBS. Es wird dann ein großer Schwerpunkt im Unterricht der Klasse 12 werden.

Doch schon jetzt befassten sich die Schüler damit. „Wir haben das Buch und den Film im Politik- und Geschichtsunterricht behandelt“, erläuterte Lienemann. Zudem lud die BBS Varel die Theatergruppe der BBS Cloppenburg ein, die das Stück „Im Westen nichts Neues“ einstudiert hatte. In der Aula der Oberschule Varel an der Arngaster Straße zeigte das Gast-Ensemble eine sehr einfühlsame und modern interpretierte Fassung des berühmten Antikriegsromans, der 1928 als Vorabdruck und 1929 in Buchform erschienen war.

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Der Lehramtsstudent Remarque kam Ende Juni 1917 an die belgische Front und wurde am 31. Juli verwundet. Den Rest des Krieges verbrachte er in einem Lazarett in Deutschland. In seinem Buch schildert er die Kriegserlebnisse des jungen Freiwilligen Paul Bäumer und seiner Frontkameraden. Remarque beschreibt den grausamen Kampf an der Front, die leichenbedeckten Schlachtfelder, das elende Leben in den Schützengräben und den blutigen Alltag im Lazarett.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement / Redakteur
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