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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Auf Spuren der Künstler

12.01.2017

Gästeführer und Führungsleiter aus Dangast haben sich jetzt in der expressionistischen Brücke-Ausstellung „Die Welt in diesen rauschenden Farben: Meisterwerke aus dem Brücke-Museum Berlin“ im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Oldenburger Augusteum informiert. Karl-Heinz Martinß und Hannes Tapken von der Akademie Dangast, Kirsten Jäger von der Kurverwaltung und Lars Klein vom Nationalpark-Haus zeigten sich beeindruckt von den Originalgemälden der expressionistischen Maler Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Max Pechstein, die von 1907 bis 1912 immer wieder nach Dangast kamen und hier arbeiteten. Ihre Werke gehören heute zur Weltkunst.

Unter den ausgestellten Gemälden waren auch der „Rote Giebel“ und der „Deichdurchbruch“ von Schmidt-Rottluff, gemalt in Dangast und Ellenserdammersiel. Beide Gemälde vollzogen laut Landesmuseum erstmals den Wechsel vom pastosen Farbauftrag der frühen Werke zum die Tradition der Raumillusion hinter sich lassenden Flächenstil. In der Folge entstanden in Dangast einige Hauptwerke des epochemachenden Brücke-Stils. Eine Führung auf Plattdeutsch und ein vertiefender Informationsaustausch mit Führungsleiterin Elke Wendeln lieferten viele wertvolle Details. Der anschließende Besuch im benachbarten Prinzenpalais zeigte weitere Brücke-Gemälde, wie die „Dangaster Allee“ von Schmidt-Rottluff oder die „Dangaster Marschenlandschaft“ von Erich Heckel.

Karl-Heinz Martinß, Hannes Tapken und Lars Klein bieten in Dangast auch Kunstpfadführungen an. „Eine rundum gewinnbringende Exkursion, die uns für unsere Führungen in Dangast viele neue Informationen bringen wird“, betonten alle nach Abschluss des Tages.

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Vergeblich waren die Versuche von engagierten Privatleuten, die ehemalige Automobilfabrik zu kaufen. Der von ihnen zu diesem Zweck 2014 gegründete gemeinnützige Verein hat sich jetzt aufgelöst.

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