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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ave Maria und Lied über verlorenen Sohn

03.02.2015

Varel Ein gesungenes Gotteslob in der alten katholischen Kirche, welcher Ort wäre passender? Dazu für einen guten Zweck. Ferdinand Baur brachte in seiner Begrüßung zum Konzert „Te Deum“ mit Beatrix Mosqueda-Steinhoff (Sopran) und Olaf Wiegmann (Flügel) die Sache auf den Punkt.

Die Musiker hatten zu einem Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Tukul-Hilfe in die alte Kirche geladen, ein Projekt, das Waisenkindern in Äthiopien hilft und von der Sängerin Beatrix Mosqueda-Steinhoff initiiert wurde.

Für Tukul-Hilfe

In einem früheren Leben war sie Stewardess bei der Lufthansa und lernte bei einer der Reisen die Lebensverhältnisse der Menschen in armen Ländern kennen. Seit 2009 gibt es nun die Tukul-Hilfe, durch deren Einsatz Waisenkinder und deren Pflegefamilien in Äthiopien eine Perspektive haben.

Mit „Amazing Grace“ machte die Sängerin den Auftakt, nicht nur ein ergreifendes Lied, sondern auch eine ergreifende Interpretation. „Wenn man fröhlich ist, soll man die Freude teilen“, sagte die Sängerin, die ein Programm mit geistlichen Liedern zusammengestellt hatte. So waren zwei Lieder des Varelers Ralf Splettstößer zu hören, der einen Zyklus von Liedern um eine Predigt – einmal Hiob und einmal der verlorene Sohn – komponiert hat.

Mit ihrer glockenreinen Stimme verzauberte Beatrix Mosqueda-Steinhoff die Zuhörer in „Du bis heilig“ und „Ave Verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach der Pause gab es dann zwei Interpretationen von „Ave Maria“ zu hören, einmal von Guilio Caccini und von Pietro Mascagni (aus der Oper „Cavalleria Rusticana“). Es war einer der Höhepunkte des Konzertes.

Fliegender Pianist

Mit vier Klavier-Soli zeigte Olaf Wiegmann (Trio „Il Belcanto“) einmal mehr sein herausragendes Können: Debussy (Hommage à Rameau und Reflets dans l’eau), Brahms (Rhapsodie in h-moll) und Schuberts Klavier solo Impromptu B-Dur – man war hin- und hergerissen, welches dieser meisterhaft gespielten Stücke den größeren Applaus verdient hätte. Komponist Ralf Splettstößer, der die Predigten für kleinere Chöre vertont hatte und zu den zahlreichen Zuhörern zählte, zeigte sich inspiriert von der Interpretation durch Profis. „Es ist schon toll, so etwas mal zu hören.“

Langer Applaus war der Lohn für ein ungewöhnliches Konzert, zwei Zugaben erbaten die mehr als 120 Zuhörer in der Alten Kirche, die mit einem Segen (Shalom) verabschiedet wurden. Das Pfarrheim erwies sich einmal mehr als inspirierender Veranstaltungs- und Konzertraum.

Das nächste Konzert hat die Sopranistin schon in der Vorbereitung. Die Musikliebhaber dürfen sich auf ein Konzert von Beatrix Mosqueda-Steinhoff im Frühjahr freuen. Dann kommt Pianist Helmut Reiss, früher Pilot bei der Lufthansa. Ein Treffen sozusagen unter dem Motto „singende Stewardess und fliegender Pianist“. Die beiden haben schon zusammen musiziert.


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NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
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