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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Becher und Besuch aus Polen

22.06.2011

Vor einiger Zeit war der Jiu-Jitsu-Lehrer Frank Kramer in Polen, wo er den polnischen Großmeister im Jiu-Jitsu, Jan Slopecki, besuchte. Jetzt erwiderte der 71-Jährige Kramers Besuch im Studio der Selbstverteidigung in Büppel. Der sportliche Austausch mit dem Studio Slopeckis in Warschau besteht seit 15 Jahren. Zahlreiche gegenseitige Besuchen zwischen den befreundeten Sportschulen haben mittlerweile stattgefunden. Jan Slopecki, 10. Dan Jiu-Jitsu, trainierte auch die Kampfsportler in Büppel. Er ist auch Präsident des „European-Jujutsu & Kobudo-Committee“ (EJKC).

 Zwei Gruppen der Aikidolehrerin Heike Kickler übten jetzt bei strahlendem Sonnenschein im Freien: die Aikidogruppe für Menschen mit Behinderungen der Werkstatt Jeringhave und die Gruppe „Atmung und Bewegung am Vareler Hafen“. Zunächst wurde asiatische Heilgymnastik, Akupressur und bewusstes Atmen geübt, danach Aikido mit dem Stock. Letzteres erfordert Konzentration und Wachheit der Sinne. Benjamin und Florian Kirschner, Kinder der ersten Aikidostunden für Kinder in Varel sind heute erwachsen und unterstützten das Projekt. „Ich bin immer wieder freudig überrascht, wenn ich sehe, was alles möglich ist und wie ernsthaft und konzentriert auch Menschen mit Behinderungen diese zum Teil komplexen Übungen machen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sie intuitiv den tiefen Sinn, der hinter den Übungen steht, spüren“, sagt Heike Kickler. „Die Übungen mit Stock und Schwert tun Körper, Geist und Seele gut. Natürlich kommt es da auf eine gewissenhafte Anleitung an, dieser Verantwortung bin ich mir sehr bewusst, geht es doch letztlich um ein „friedliches Miteinander“ – und das mit Stock und Schwert? „Ai-Ki“ bedeutet so viel wie die „Harmonie der Energie“, „in Einklang sein mit mir, dem Partner und dem großen Ganzen, dem Universum“. „Do“ bedeutet „der Weg“. Der Weg ist das Üben. Jede Übungsstunde ist ein kleiner Schritt.

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Durch eine Spende des Geschäftsführers der Freien Sozialen Dienste Friesland, Walter Langer, und einiger privater Spender (die nicht genannt werden möchten) konnte die C-2-Jugend des TuS Büppel mit einem neuen Trikotsatz ausgestattet werden. Hierfür verantwortlich war vor allem Mannschaftskassen-Leiterin Marina Ippen. Sie hat Angebote und Spender „eingeholt“ oder solche zu einer Spende „animiert“. Der alte Satz bestand nur aus 14 Trikots, war blau (also für Büppel untypisch) und mit der Zeit viel zu klein geworden. Der neue Trikotsatz hat 17 Trikotsätze, ist größer, schöner und vor allem grün, wie es beim TuS Büppel „Tradition“ ist, schreibt Trainer Jörg Weden. Die höhere Anzahl der Trikotsätze war auch dringend erforderlich, weil nunmehr 19 Spieler spielberechtigt sind.

 Friesland wirbt auch mit Porzellan. Auf Becher der Serie „Jeverland“ der Friesland Porzellanfabrik hat der Landkreis 92 Gemeinde- und Ortsnamen aus Friesland „drucken“ lassen. Die Becher werden bei Friesland Porzellan in Rahling hergestellt und sind dort auch im Werksverkauf erhältlich. Die Idee dazu hatte Michael Diers, Leiter des Lokalhörfunksenders Radio Jade, der mit einem Modell Landrat Sven Ambrosy begeistert hatte. Der Landkreis hatte eine Probeserie herstellen lassen. Nun sind die Becher nicht mehr nur exklusive Gastgeschenke für Besucher der Kreisverwaltung, sie sind auch frei erhältlich. „Eine tolle Sache“, sagten Friesland Porzellanfabrik-Geschäftsführer Uwe Apken und Vertriebsleiterin Angelika Pietsch bei der Vorstellung der Becher am Dienstag in Rahling. Die Resonanz auf die Friesland-Becher sei gut, er freue sich, dass die Firma die Aktion des Landkreises begleiten dürfe. Die Serie „Jeverland“, aus der die Form des Bechers stammt, zähle zu den meistverkauften Produkten der Porzellanfabrik. 150 Becher sind zunächst produziert. Der Landkreis werde Touristinformationen fragen, ob sie die Friesland-Becher in Kommission nehmen wollen. „Er drückt Heimatverbundenheit aus“, findet Erster Kreisrat Peter Wehnemann, der daran erinnert, dass auch die 560 000 Feriengäste in Friesland potenzielle Käufer des Bechers seien. Die Porzellanfabrik beschäftigt nach Apkens Worten zurzeit 75 Mitarbeiter. Apken hatte sie 2005 aus der Insolvenz übernommen und gerettet.

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