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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Besucher begeben sich auf die Spuren alter Mühlen

20.06.2016

Varel Vor 20 Jahren wurde die Arbeitsgemeinschaft „Friesische Mühlenstraße“ ins Leben gerufen. Zehn rund um den Jadebusen stehende Mühlen sollen so durch gemeinsame Bemühungen erhalten und die Betriebsfähigkeit dieser technischen Kulturdenkmäler gewährleistet bleiben. Das 20-jährige Bestehen der Mühlenstraße wurde am Sonnabend mit einem Fest an der Vareler Mühle gefeiert.

Einige Angebote wurden den Besuchern vorgestellt. Bei Holger Krahe von der Jeverschen Mühle konnte das alte Seilerhandwerk erlebt werden, Hannelore Niemann von der Accumer Mühle hatte gequetschte Haferflocken und gebackene Plätzchen mitgebracht. Graupen von der Oberahmer bot Wolfgang Kasper an. Das Team rund um den Vareler Mühlenwart Peter Fleckenstein führte Besucher durch die umfangreiche Ausstellung und hatte ein Turmbauspiel für die jüngsten Besucher vorbereitet. Für ein riesiges Kuchen- und Tortenangebot hatten die Bäcker der Seefelder Mühle, die Landfrauen Varel-Land sowie Mitglieder der Volkstanzgruppe gesorgt.

Bei der geschmückten Mühle konnten zum Jubiläum auch die Gründungsmitglieder, die damalige Landrätin Karin Evers-Meyer, der frühere Bürgermeister Karl-Heinz Funke, der heutige Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und der Ideengeber Dieter Mögling begrüßt werden. Wagner nannte die Mühle ein „wunderbares Wahrzeichen“. „Ganz Varel steht hinter der Mühle, wie die vielen Spenden zur kürzlichen Kappensanierung zeigten“, sagt er. Karin Evers-Meyer bezeichnete die Mühlenstraße als „touristisches Highlight“ und wünschte den ehrenamtlichen Mühlenbetreibern „allzeit die richtige Brise Wind vor den Flügeln“. Karl-HeinzFunke meinte: „Die Leute kennen sich im Ausland besser aus, als in ihrer Heimat.“ Er rief alle auf, die Mühlen einmal zu besichtigen. Hans-Georg Buchtmann, Vorsitzender des Heimatvereins Varel, bezeichnete die Mühlen als wichtige Kulturdenkmäler.

Mit einem Festakt, dem auch die Mühlenkönigin Julia Heil mit ihrer Prinzessin Luisa Jankowski beiwohnten sowie einem Tag der offenen Tür wurde das Jubiläum gebührend begangen. Den ganzen Tag über hielten auch immer wieder mal kleinere oder größere Radfahrergruppen bei der Mühle an, informierten sich über das Geschehen und besuchten die Ausstellung.

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