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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kunstwoche: Besucher können in Neuenburg mitfilzen

20.05.2017

Neuenburg Es ist eine Geschichte, die die Künstlerin Sandra Struck-Germann erzählen will: Die Geschichte eines Menschenlebens. Sie wird dafür bei der Neuenburger Kunstwoche aus Filz das Porträt eines Kindes für den Anfang und das eines alten Menschen für das Ende eines Lebensweges herstellen. Der „Lebensweg“ zwischen diesen zwei Porträts soll gepflastert sein mit gefilzten Steinen.

Sandra Struck-Germann aus Düsseldorf ist eine von fünf Künstlerinnen, die bei der 34. Neuenburger Kunstwoche vom 12. bis 18. Juni in Friesland arbeiten. Sie lädt Besucher ein, am Donnerstag, 15. Juni, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr mit ihr zusammen Steine für den Lebensweg zu filzen. Wer mitmachen möchte, kann sich im Kulturbüro unter Tel. 04453/935299 melden.

Ausrichter der 34. Kunstwoche, diesmal zum Thema Filz, ist der Kunstverein „Bahner“. Filz ist einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit, der nichts an seiner Anziehungskraft auf Künstler verloren hat.

Weitere Teilnehmer sind Konni Sswat-Mollwitz aus Berumbur (Landkreis Aurich), Ricarda Aßmann aus Hennef (Nordrhein-Westfalen), Andrea Noeske-Porada aus Wiesbaden (Hessen) und Adelheid Hennen aus Karlsruhe (Baden-Württemberg).

Konni Sswat-Mollwitz filzt zu Beginn der Woche Vorfilze, die sie im weiteren Verlauf der Kunstwoche – auch mit „fremden Materialien“ – zu einer Raum- oder Wandinstallation weiterverarbeitet.

Auch Ricarda Aßmann wird zunächst aus verschiedenen textilen Basismaterialien und Wolle sogenannte Vorfilze vorbereiten. Diese werden zu einem „Erinnerungsobjekt“ zusammenfügt.

Andrea Noeske-Porada wird während der Kunstwoche neue, komplexe geometrischen Falt- und Materialkonstruktionen erforschen. Über die Tage entsteht so ein großformatiges Filzobjekt. Sie wird zunächst mit papier- und origamiähnlichen Faltungen experimentieren und ein Papiermodell fertigen. Ab Mittwoch wird mit der Umsetzung in Filz begonnen. Samstag und Sonntag werden Idee (Papiermodell) und Umsetzung (Filzobjekt) ausgestellt und erörtert, und können besichtigt, erfahren und diskutiert werden. Die Materialproben dürfen intensiv untersucht, und die Papierfaltung selbst ausprobiert werden.

Elke Hennen will während ihres Aufenthalts in Neuenburg Formen entwickeln, „die sich an ihre eigenen Körperrelationen anschließen lassen“. Es geht ihr dabei um die Veränderung und Erweiterung der eigenen Körperwahrnehmung. Sie will Fragen stellen, wie: Wann werde ich zur Skulptur? Wie werde ich zu einem Objekt?

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