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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Wettbewerb: Bibeln kunstvoll mit Kirchen in Verbindung gebracht

30.08.2010

JEVER Marmor, Stein und Eisen statt Leder, Pappe und Papier: Bei dem Wettbewerb „Buch in der Kirche – Kirche um das Buch“, den die jeversche Kunstbuchbinderei „sina edition“ am Kirchplatz ausgeschrieben hat (die NWZ  berichtete), mussten die Teilnehmer in ganz neuen Kategorien denken. Es galt, den Einband einer Bibel oder eines anderen Kirchenbuchs mit Materialien zu gestalten, aus denen sonst Kirchen gebaut werden. Markante Merkmale der jeweiligen Kirche sollten sich im Einband wiederfinden. Gleichzeitig musste das Buch handhabbar bleiben, also problemlos aufgeschlagen und gelesen werden können.

21 Buchbinder bzw. Buchbinderwerkstätten nahmen diese Herausforderung an. Am Freitagabend wurden im Audienzsaal des Schlosses die Gewinner geehrt.

Die dort ausgestellten Bücher zeigten, wie viel Kreativität der von der Kunsthandwerklichen Buchbinderin Sina Jostes initiierte Wettbewerb freigesetzt hat. Einige Teilnehmer interpretierten die Wettbewerbsbedingungen sehr frei, andere bauten im wahrsten Sinne des Wortes detailgetreu Elemente wie Türen, Fenster, Ornamente oder Mosaiken in den Einband ein.

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Die Jury – bestehend aus Museumsleiterin Professor Dr. Antje Sander, Denkmalpfleger Hermann Schiefer, Pastor Volker Landig, den Restauratorinnen Tanja Pieper-Bennken und Ludmila Henseler sowie dem Leiter der NWZ -Lokalredaktion in Jever, Ulrich Schönborn – hatte die Qual der Wahl. Das zeigte sich auch im Ergebnis: mehrere vordere Plätze wurden doppelt vergeben.

Der erste Preis ging an Heidrun Hellbich aus Wilhelmshaven und Barbara Biesboer aus Bussenhausen, die sich gemeinsam die hölzerne Stabkirche in Hahnen­klee im Harz als Vorbild für ihren eindrucksvollen und ebenfalls hölzernen Bibeleinband genommen hatten.

Platz zwei teilten sich Susanne-Elisabeth Wenzel mit einer Bibel zum Thema „Kirche der Christengemeinschaft in Weimar“ und Ingmar Koglin aus Wilhelmshaven mit einem Buch zur Stadtkirche Jever, auf dessen Einband das alte Mauerwerk mitsamt Tor und Kirchenfenster zu sehen ist.

Platz drei ging an Beate Bock aus Braunschweig mit einem Bibeleinband zur Dreieinigkeitskirche in Zeulenroda. Platz vier wurde ebenfalls zweimal vergeben: zum einen an Katrin Müller aus Düsseldorf mit einem wunderbaren Werk zum Aachener Dom und zum anderen an Ludwig Nowak aus Dresden, der seine Arbeit der dortigen Frauenkirche gewidmet hat.

Des weiteren wurden zwei Sonderpreise für besondere buchbinderische Leistungen vergeben. Der eine ging an Ute Welter aus Wolznach für eine aufwendig gestaltete Bibel nach dem Vorbild der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Gosseltshausen. Der andere ging an Silke Mandt aus Bonn, die sich von der St.-Thomas-Morus-Kirche in Bonn inspirieren ließ.

„Jedes Buch für sich ist ein Kunstwerk“, betonte Professor Dr. Sander in ihrer Begrüßung. Auch Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt und Holger Hinrichs von der Volksbank Jever, die den Wettbewerb gemeinsam mit der Firma Nietiedt aus Wilhelmshaven als Hauptsponsor unterstützt hat, zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt und kunsthandwerklichen Qualität der Wettbewerbsbeiträge. Sina Jostes betonte, dass aus diesem Grund spontan auch die Sonderpreise vergeben worden seien.

Die kunstvoll gebundenen Kirchenbibeln können im Schlossmuseum besichtigt werden, anschließend gehen sie auf „Wanderschaft“ durch Deutschland, bevor sie in einigen Monaten für eine weitere Ausstellung nach Jever zurückkehren.

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