• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kunst Und Wissenschaft: Bitte, wann darf man klatschen?

18.09.2010

VAREL Zwischen den Sätzen darf nicht geklatscht werden, diese Kardinalregel ist den Zuhörern aus dem Kreis des Vereins für Kunst und Wissenschaft Varel (Kuwi) natürlich geläufig. Aber wer hat nicht schon mal die Unsicherheit am Ende eines Stückes erlebt, ob jetzt das ganze Werk oder nur der Satz zu Ende ist?

Dieser etwas zu lange Moment der Stille ergab sich auch am Donnerstagabend, als die „Hofkapelle Schloss Seehaus“ in der Schlosskirche konzertierte. Die Sopranistin Julla von Landsberg hatte darum gebeten, erst am Ende des „Händel-Blocks“ zu applaudieren. Da das Ensemble jedoch die viersätzige Suite in F-Dur für Cembalo (HWV 210) mit zwei Arien verschachtelt hatte und ein weiteres Händel-Werk aus dem Programm entfernt hatte, war sich das Publikum nicht sicher, wann der wohlverdiente Applaus gespendet werden durfte.

Auditorium und Künstler nahmen es mit Humor und verstanden sich weiterhin sehr gut. Der ausgewogene und transparente Klang des Ensembles füllte die Schlosskirche vollends aus. Die Barockviolinistin Claudia Mende harmonierte eindrucksvoll mit Sopranistin von Landsberg. Als Basso continuo brillierten Piroska Baranyay am Barockcello und Torsten Übelhör am Cembalo. Übelhör ist den Varelern noch von Mozarts „Missa brevis“ in Erinnerung, seinerzeit an der Truhenorgel.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Neben Werken von Georg Friedrich Händel waren Kompositionen von Henry und Daniel Purcell zu hören. Letzterer ist der weniger bekannte jüngere Bruder von Henry Purcell. Außerdem kam die Kantate „Miranda“ von Johann Christoph Pepusch (1667-1752) zur Aufführung. Das Konzert stand unter dem Motto „englische Kammermusik um 1700“, der in Halle an der Saale geborene Händel hatte die zweite Hälfte seines Lebens in London gelebt. Dort traf er auch auf den Italiener Francesco Geminiani. Eine Sonate in F-Dur von Geminiani hatten die Künstler kurzfristig mit ins Programm genommen.

Das Konzert der „Hofkapelle Schloss Seehaus“ bildete den gelungenen Auftakt der diesjährigen Kuwi-Saison. Der Vorsitzende Klaus Weber freute sich über die zahlreichen Besucher. Im kommenden Winterhalbjahr werden noch 14 Veranstaltungen folgen, neben Konzerten und Vorträgen auch wieder drei Kinovorstellungen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.