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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Bläser feiern gelungene Premiere

21.12.2009

JEVER Eine kleine Premiere feierte das Blasorchester der Musikschule Friesland-Wittmund am Sonnabend im Theater am Dannhalm. Erstmals traten die Musiker mit einem abendfüllenden Programm auf und das, obwohl es das Orchester bereits seit sechs Jahren gibt. „Bisher haben wir in diversen Musikschulveranstaltungen mitgewirkt“, begrüßte der Gründer und Dirigent des Ensembles, Volker Reesing, das Publikum.

Der Berufstrompeter ist Musiker aus Leidenschaft und versteht es, das auf seine Mitstreiter zu übertragen. Das jüngste Mitglied ist gerade mal zehn Jahre alt, das älteste 73, eine Mischung, die zeigt wie Jung und Alt miteinander harmonieren, findet Reesing.

Einleitend spielten die hoch motivierten Musiker eine Konzertouvertüre, es folgte „Free world fantasy“, eine Komposition von Jakob de Haan, in der ernste Töne mit Unterhaltungsmusik verbunden wurden. Das war schon ein kleiner Vorgeschmack auf die ausgewählte Filmmusik, die im zweiten Teil des Konzerts folgte.

Weitere Stücke von de Haan folgten, wie beispielsweise „Glasnost“, das er unter seinem Synonym Dizzy Stratford veröffentlicht hat. Der Übergang der zwei Teile, in die der Holländer unterschiedliche Musikepochen sowie die russische Nationalhymne integriert hat, war fließend.

Mit Jan Hadermann „Dancing on the seashore“ (1987) ging es rockig weiter, wobei die beiden Trompeter Dietmar Zech und Simon Ritter brillierten. Sambafeeling kam bei der 1998 veröffentlichten Komposition von „Carribean variations on a tune“ auf, die wiederum von de Haan stammte. Die 53 Musiker zogen sämtliche Register und die vier Schlagzeuger Simon Reesing, Marleen Schönefeld, Timi Ritter und Freddy Blindow, die sich abwechselten, hatten neben Marakas und Tamburin auch die Sambapfeife im Gepäck.

Der zweite Teil des Weihnachtskonzerts stand ganz im Zeichen der Filmmusik: Klänge von „Star Wars“, „E.T.“ und „Jurassic Parc“ in John Williams „Great movie adventure“ begeisterten das Publikum im Dannhalm-Theater . Auch Bryan Adams’ „Everything I do“ ließ den einen oder anderen Zuschauer mitwippen. Den Höhepunkt bildete „Dancing queen“ von Abba.

Einen kleinen Verzähler des Drummers, der das Orchester kurzfristig irritierte, nahm Reesing mit Humor und das Publikum ebenfalls. Die glanzvolle Leistung des Orchesters wurde mit stehenden Ovationen belohnt, worauf dieses sich mit drei Weihnachtsliedern bedankte. Das Publikum war begeistert. Schade nur, dass das Theater gerade mal halb voll war.

Das spannungsgeladene, überwiegend rockige Konzert machte Spaß beim Zuhören und Lust auf mehr. Nach der gelungenen Premiere wollen sich die Musiker nun öfter in die Öffentlichkeit wagen.

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