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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Bürgerinitiative erwartet große Probleme in Etzel

27.08.2013

Etzel Nach monatelangem Bangen sind die Befürchtungen der Bürgerinitiative (BI) Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx eingetreten, dass die IVG AG in ein insolvenzrechtliches Verfahren eintreten muss. Der Konzern beteuere zwar, dass andere Unternehmensteile wie die IVG Caverns in Etzel nicht in das Schutzschirmverfahren mit einbezogen werde. Diese Aussage sei nach Auffassung der BI auf Dauer nicht haltbar. „Nach dem insolvenzrechtlichen Schutzschirmverfahren ist der Zugriff der Gläubiger auf die IVG AG für drei Monate zwar ausgeschlossen, ob die Gläubiger sich nach dieser Stillhalteperiode jedoch darauf einlassen, lukrative Unternehmensteile wie die IVG Caverns unangetastet zu lassen, ist sehr zu bezweifeln“, so BI-Pressesprecher Andreas Rudolph. Vielmehr sei damit zu rechnen, dass sämtliche Tochtergesellschaften in das wohl nicht mehr abzuwendende Insolvenzhauptverfahren mit einbezogen werden.

Im Hinblick darauf, dass die Finanzierung der Ewigkeitskosten und eventuellen Schadenersatzansprüche von Kommunen und Immobilienbesitzen schon unter der Regie der IVG schwer durchsetzbar gewesen sei, dürften diese Forderungen bei einem möglichen Eigentümerwechsel überhaupt nicht mehr realisierbar sein, so die BI.

Noch viel dramatischer stelle sich die Lage der Immobilienbesitzer im Raum Etzel dar, die zukünftig von den Bodenabsenkungen betroffen sind. Ob hier Schadenersatzansprüche gegen einen möglichen ausländischen Konzern durchsetzbar sind, hält die BI-Vorsitzender Franz Kreutzburg für unwahrscheinlich. Auch die Folgen für die Gemeinde Friedeburg und den Landkreis Wittmund seien unabsehbar.

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