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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Ausschuss: Bürgermeister verliert gegen Frauen

22.04.2015

Varel Es bleibt dabei: Alle Straßen im Neubaugebiet Hafenstraße werden nach Frauen benannt. Mit großer Mehrheit lehnte der Bauausschuss den Antrag des Heimatvereins ab, die Hauptstraße nach dem früheren Besitzer der Landstelle Anton-Wilhelms-Stahl-Straße zu nennen und nicht, wie beschlossen, Judith-von-Eßen-Straße.

Der Rat hatte beschlossen, dass die Straßen in dem Gebiet zwischen Hafenstraße und Moorhausener Weg nach verdienten Vareler Frauen benannt werden sollen: Judith von Eßen, Susanne Ostendorf, Jette Weinberg und Olga Potthast von Minden. Dafür hatte sich Varels Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Kückens stark gemacht.

Mit scharfen Worten kritisierte sie in der Ausschusssitzung den Antrag auf Umbenennung der Judith-von Eßen-Straße. Sie erinnerte daran, dass sie sich seit Jahren dafür einsetzt, Vareler Straßen nach Frauen zu benennen. Wenn der Beschluss jetzt gekippt wird, müsse man sich fragen, wie ernst Gleichstellung in Varel genommen wird.

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„Wenn man Beschlüsse fasst und man wird klüger, sollte man Beschlüsse auch kippen“, sagte Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel). Es sei ein Glücksfall, wenn man ein Gelände, das einem früheren Bürgermeister gehört hat, nach ihm benennen könne. „Ich schätze Judith von Eßen ungemein und stimme überein, dass man sie ehren sollte“, so Funke, „aber wir haben die Gelegenheit, einen ehemaligen Bürgermeister ortsspezifisch zu ehren“.

Nur Zukunft Varel stimmte dafür, die Straße nach Strahl zu benennen, die übrigen Ausschussmitglieder gaben den Frauen den Vorzug. „Wir haben die einmalige Gelegenheit, ein Wohngebiet nach einer Gruppe von Frauen zu benennen“, so Steffen Schwärmer (MMW).

Traute Börjes-Meinardus Redakteurin / Redaktion Varel
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