• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Friesland Kultur

Damit der Funke schnell überspringt

02.03.2015

Jever Das Licht geht aus, die Scheinwerfer sind auf die Bühne gerichtet, darauf stehen die vier Männer der Band „Hellhead“ eng umschlungen im Kreis und klopfen sich ermutigend auf den Rücken. Dann gehen sie langsam zu ihren Instrumenten und jeder im Raum weiß: Gleich geht die Post ab.

Hellhead, das sind Mattes, Fuxx, Ralle und Phil, haben am Freitagabend zusammen mit den Bands „Sorry 4 my Generation“ und „Andy Mellow“ im Jugendzentrum Jever gespielt. „Wir haben drei tolle Punkrock Bands eingeladen und sind sehr zufrieden mit dem Abend“, erzählen Detlef Berger und Martin Harms vom Jugendzentrum.

Für Hellhead ist der Aufritt dort etwas Besonderes. Eigentlich hatten sie sich 1995 aufgelöst, doch Martin Harms hat sie vor vier Jahren wieder im Jugendzentrum zum gemeinsamen Musizieren zusammenbekommen. „Hier fing alles wieder an, nun sind wir wieder da“, sagt Mattes, Sänger und Gitarrist der Band.

Der Spaß steht für die Männer beim Musik machen im Vordergrund. Ganz besonders mögen sie es, wenn während der Auftritte „der Funke überspringt“, so Fuxx. „Dabei ist es ganz egal, wie groß das Publikum ist.“

Während ihres Auftritts im Jugendzentrum ist genau das passiert: Hellhead muss nicht lange spielen, damit die Zuschauer „warm werden“. Sofort tanzen und singen alle mit.

Bei AndyMellow ist das nicht anders: Auch wenn Bassist Mick Lomber sich und die Band als „klassisches Trio“ bezeichnet, ist ihre Musik alles andere als klassisch. Erfrischend abwechslungsreich schmettern die Punkrocker einen Song nach dem anderen auf der Bühne. „Am wichtigsten ist mir, dass die Melodien mitreißen“, meint Mick. Live zu spielen ist für die Band etwas besonderes. „Dann entsteht bei uns eine Energie, die im besten Fall von den Zuschauern zurückkommt“, so der Bassist.

Obwohl das Trio schon seit drei Jahren gemeinsam Musik macht, sind sie manchmal noch etwas aufgeregt. „Aber eigentlich hat sich das immer schnell gelegt und dann ziehen wir das Ding auf der Bühne durch“, fügt Mick lachend hinzu.

Ihr ganz eigenes Ding durchziehen – das ist auch für die jungen Musiker von „Sorry 4 my Generation“ am wichtigsten. Eigentlich können sie nicht genau sagen, welche Musikrichtung sie nun genau spielen. „Irgendwie muss man jeden Song für sich sehen, was die Musikrichtung angeht“, erzählt Thorben. „Und wir sind einfach wir“.

Seit etwa drei Jahren spielen Nico Janßen (Gitarre, Gesang), Hendrik Eims (Gitarre, Gesang), Nicolai Simmes (Schlagzeug) und Thorben Klein (Bass) in der Band – „und wir haben einfach immer Spaß zusammen“, meinen alle vier.

Auf den Live-Auftritt im Jugendzentrum haben sie sich gefreut, gerne spielen sie unmittelbar vor einem Publikum. „Dieses besondere Live-Gefühl kann man in keiner Aufnahme haben“, meint Nico. „Außerdem ist es einfach klasse zu sehen, wenn Menschen, die wir nicht kennen, dann positiv reagieren und zu etwas singen und tanzen, das wir selbst geschaffen haben“, fügt Hendrik hinzu.

Schwer fällt es den Musikern nicht, die Zuschauer im Jugendzentrum zum Mitmachen zu animieren. Nicht nur durch ihre mitreißenden Lieder, bei der kein Bein im Publikum still stehen bleibt, sondern auch durch ihre netten Anekdoten zwischen den Liedern begeistern sie das Publikum.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland