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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Bilanz der Zugvogeltage: Trotz Krise raus in die Natur

19.10.2020

Dangast Die Zugvogeltage der Nationalparkverwaltung sind vorbei, doch die Vögel ziehen noch einige Zeit weiter in den Süden und machen Rast im Wattenmeer. Wer wissen möchte, wie er die Vögel am besten beobachten kann, wo und wann er die meisten Tiere antrifft, für den lohnt sich ein Besuch im Nationalparkhaus Dangast. Dort gibt es einen extra Ausstellungsraum rund um den Vogelzug.

In diesem Jahr konnten die Gäste beim Vogelturm am Vareler Hafen jede Menge rastende Zugvögel beobachten. Auch das Team des Nationalparkhauses Dangast bot, unter Beachtung des bei den Wattführungen erprobten Hygienekonzepts, einige spezielle Führungen dazu an. Jede Gruppe wurde mit einen desinfizierten, familiengebunden Fernglas ausgestattet und die Erklärungen der Führer sorgten für Staunen beim Blick auf die verschiedensten Vogelarten.

2000 Nonnengänse

So konnten Säbelschnäbler, Brandenten, oder auch Rotschenkel bei ihrer Rast beobachtet werden. Besonders beeindruckend waren etwa 2000 Nonnengänse, die während einer Führung in mehreren Trupps gesichtet wurden, oder auch ein Wanderfalke, der mit Beute an den Beobachtern vorbeiflog.

Die Führungen an der frischen Luft sind auch in der Corona-Pandemie möglich. Dennoch standen die Mitarbeiter des Nationalparkhauses seit März plötzlich ohne Perspektive da. „Gerade sollte die Saison beginnen, da kam die Viruswelle und alles wurde auf Null gestellt“, erinnert sich der Leiter des Hauses Lars Klein. „Wir haben das Haus dann auf den Kopf gestellt, einiges renoviert und die Erlebnisbereiche mit den Themen des Wattenmeeres überarbeitet.“

Natürlich beobachteten die Mitarbeiter weiterhin die Natur und es fiel ihnen auf, dass sich in den Wochen mit sehr wenigen Besuchern in Dangast die Vögel sehr nah der Wohnbebauung näherten und sich dichter an den Strand trauten. Doch das Team um Lars Klein vermisste seine eigentliche Aufgabe: Den Menschen das Leben und die Natur rund um und im Weltnaturerbe Wattenmeer näher zu bringen. Klar war, dass anfangs die umfangreiche Ausstellung im Hause nicht für Besucher geöffnet werden konnte.

Hygienekonzept

Aber auch für die Wattführungen an der frischen Luft mussten erst Mechanismen entwickelt werden, die den Infektionsschutz gewährleisten. Dabei half das Netzwerk der Nationalparkhäuser und die Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung, der Stadt Varel und der Kurverwaltung. Schließlich konnte ein Hygienekonzept vorgestellt werden, das grünes Licht vom Land Niedersachsen erhielt. „Wir sind vorausgegangen und konnten ab Mai wieder Wattführungen anbieten“, freut sich Lars Klein. Seitdem finden nahezu täglich Wattführungen statt.

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