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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Band „Bilderbuch“ liebt das Watt-En-Schlick

06.08.2019

Dangast Die Liebeserklärung kam ganz zum Schluss: „Das ist eines der Festivals, auf denen wir spielen müssen“, rief Maurice Ernst am späten Sonntagabend von der Bühne. Gemeinsam mit seiner Band „Bilderbuch“ sorgte er für den furiosen Abschluss des Watt-en-Schlick-Festes in Dangast. Hinter der Bühne stand Festivalleiter Till Krägeloh und war ganz gerührt. „Dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat“, sagte er zufrieden.

Lange blieb der Top-Act des letzten der drei Festivaltage am Kurhausstrand geheim. Erst am Sonntagmorgen durfte verraten werden, wer am Abend gegen 22 Uhr als letzte der über 50 Bands auf der Bühne steht. Und das hatte einen guten Grund. „Ich hätte sie sonst nicht bekommen“, sagt Till Krägeloh.

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Denn die angesagte Band, die bereits Stadien mit über 30 000 Besuchern zum Toben gebracht hat, spielt in diesem Jahr bei weiteren Musikveranstaltungen im Nordwesten. Wenn das der Fall ist, muss der so genannte Gebietsschutz eingehalten werden.

„Der Radius beträgt 200 Kilometer Luftlinie. Einen Monat vorher und hinterher darf man mit der Band nicht werben“, erläuterte der Dangaster Festivalmacher. Denn „Bilderbuch“ spielte bereits beim Hurricane in Scheeßel und tritt am übernächsten Wochenende beim Dockville in Hamburg auf.

Zudem: Exklusivität kostet Geld. Ein Beispiel – bereits jetzt kündigte das Hurrican-Festival in Scheeßel an, dass 2020 „Seeed“ der Headliner sein wird. „Damit wird die Band aber wohl nächsten Sommer kaum auf einem anderen Festival in der Region auftreten“, sagte Till Krägeloh.

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Dass das Watt-en-Schlick-Fest in Dangast praktisch nicht mit der Hauptattraktion am Sonntagabend werben durfte, sei aber kein Nachteil gewesen. „Die Leute vertrauen mittlerweile dem Programm“, sagte der Festivalleiter. Dieser hatte vorher lediglich angekündigt, dass das Fest mit einem „Kracher“ beendet werde. Das war nicht zu viel versprochen.

Noch einmal brachten die Österreicher das Publikum am Strand in Ekstase, brannten auf der Bühne ein wahres Feuerwerk ab und erhellten den Himmel über dem Nationalpark Wattenmeer mit feinstem Indie-Pop. Und das auf eigenen Wunsch.

„Denn eigentlich war das Booking dagegen, dass die Band auch in Dangast spielt“, erinnert sich Till Krägeloh an die ersten Gespräche mit dem Management. Aber die vier Jungs ließen es sich nicht nehmen, nach Dangast zum Watt-en-Schlick-Fest zu kommen. Auch wenn es lange geheim bleiben musste.


Mehr Bilder vom WES unter   www.nwzonline.de/fotos 
Ein TV-Beitrag vom WES unter   www.nwzonline.de/videos 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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