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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Das Jahr in Dangast – jetzt ganz ohne Wochentage

04.12.2018

Dangast Ein Mix aus alten Ansichtskarten und historischen Fotos der Seebadeanstalt und des Nordseebades Dangast – darauf beruht das Konzept des Dangast-Kalenders der „Akademie Dangast – Kunst & Natur“, der seit mittlerweile drei Jahren herausgegeben wird. Die vierte Auflage wird allerdings anders sein: „Jetzt wollen wir etwas Neues“, sagt Karl-Heinz Martinß, Sammler, Heimatforscher und Herausgeber des Kalenders.

Und zwar einen Kalender ohne Wochentage. „Dadurch ist er nicht nur für das Jahr 2019 verwendbar, sondern für alle zukünftigen Jahre“, sagt Karl-Heinz Martinß. Gemeinsam mit Michael Remmers von der Oldenburger Firma Komregis, der für die Herstellung, Bildbearbeitung und das Layout verantwortlich ist, hat er diese Idee ausgearbeitet. Einer der Gründe für diesen Schritt sei die Nachhaltigkeit gewesen: „Es ist kein Kalender, den man wegwirft, sondern viele Jahre nutzen kann“, sagt Michael Remmers. „Die vielen Eindrücke sind auch zu schön, als dass sie im Müll landen sollten“, ergänzt Karl-Heinz Martinß.

Neben dieser Idee wurde der Kalender mit Geburtstagsdaten von Künstlern und anderen bedeutenden Persönlichkeiten, die in Dangast aktiv waren, ergänzt. Außerdem findet sich auf jeder Seite eine Illustration des Dangaster Künstlers Michael Kusmierz. „Die Illustrationen wurden so ausgewählt, dass sie zu den Ansichtskarten und Fotos passen“, sagt Michael Remmers. „Ich habe nur mein Go gegeben“, ergänzt Michael Kusmierz.

Den Großteil des Kalenders nehmen jedoch die Ansichtskarten und Fotos ein. Sie sind entsprechend der Monate sortiert und zeigen neben der Vielfalt und Schönheit von Dangast auch Extreme, wie überfüllte Strände.

„Die jüngste Abbildung ist von 2012, die älteste von 1870“, sagt Karl-Heinz Martinß. Sie stammen alle aus seiner Sammlung, die er seit 40 Jahren stetig vergrößert. „Momentan habe ich 300 Ansichtskarten.“ Der Sammler und Hobbyforscher findet sie im Internet und auf Sammlermärkten in Varel, Wilhelmshaven und Bremen. Seine erste Ansichtskarte stammt von 1889 und ist auch im Kalender zu finden. Denn dazu, sie „in der Schublade herumliegen zu lassen, sind sie zu schade“, sagt Karl-Heinz Martinß.

Insgesamt wurden 500 Kalender produziert. Erhältlich sind die Kalender im DIN-A4-Format zum Preis von 9,90 Euro in der Tourist-Info und Dangaster Galerien sowie in den Thalia Buchhandlungen in Varel, Wilhelmshaven und Oldenburg.

Karl-Heinz Martinß ist weiterhin auf der Suche nach alten Fotos, Ansichtskarten und Dokumenten aus dem ehemaligen Fischer- und Bauerndorf und heutigen Nordseebad Dangast. Erreichbar ist er unter kh.martinss@web.de oder Tel 0162/4396020.

Soeke Heykes
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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Thalia | Nordseebad Dangast

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