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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Sockel für das Seepferd in Dangast wäre schon fertig

13.11.2018

Dangast „Ein Seepferdchen für Dangast“, unter diesem Titel fragte der „Gemeinnützige“ Anfang November seine Leserinnen und Leser, wo sie die 2,80 Meter große Skulptur der russischen Künstlerin Antonina Fatkhullina im Nordseebad aufstellen würden. „Am Weltnaturerbeportal“, lautete die meistgenannte Antwort der vielen Zuschriften, die die Redaktion per E-Mail und über ihre Facebook-Seite erreichten. Der Vorteil: Das Fundament für das Werk wäre schon fertig.

„Das Seepferdchen sollte in Dangast beim alten Teehaus auf dem Sockel vor dem Weltnaturerbeportal stehen“, schrieb Gerhard Aden. Auch Birgit Wiemer und Helga Lüdemann schlugen diesen Standort vor. Damit würde der klotzig in der Landschaft stehende Betonblock genau seinen Bestimmungszweck erfüllen. In den Planungen beim Umbau der Promenade vor dem Schnupperstrand war dieser als Podest für ein Kunstwerk vorgesehen.

Die Skulptur aus Metall und Feldsteinen, die aus dem alten Belag der Oldenburger Straße in Varel stammen, entstand während eines Symposiums im August zum Thema „Recycling“, zu dem der Vareler Künstler Diedel Klöver internationale Bildhauer in sein Atelier nach Rallenbüschen eingeladen hatte. Sein Favorit: ein Platz direkt auf dem Deich an der Ecke An der Rennweide/Edo-Wiemken-Straße. So sieht es auch Karl-Heinz Härtel: „Gegenüber von Pieper ist genau der richtige Standort.“ Doch dazu ist eine Ausnahmegenehmigung des II. Oldenburgischen Deichbands nötig. Diese wird aus Gründen des Küstenschutzes aber nicht erteilt.

Die Alternative: Das Seepferd könnte auf der gepflasterten Fläche davor stehen. Der Erste Stadtrat Dirk Heise sowie Kurdirektor Johann Taddigs schlossen diesen Kompromiss nicht aus. Die Anfrage müsse aber zunächst in den zuständigen Fachausschuss gebracht werden.

„Ich hoffe, dass es ein gutes Ende nimmt“, meldete sich Diedel Klöver von Fuerteventura, wo er an einem Skulpturen-Symposium teilnimmt. „Es wäre Schade, wenn der direkte Bezug zur Rennweide nicht hergestellt werden könnte.“ Die Diskussion im „Gemeinnützigen“ verfolgte via NWZ-Online im Internet auch Antonina Fatkhullina. Sie nimmt ebenfalls an dem Symposium auf der Kanarischen Insel im Atlantik teil. „Es wäre nett, wenn ich ihr hier berichten kann, was die Leute vorgeschlagen haben“, sagte Diedel Klöver.

An der Skulptur an sich und dem Platz in Dangast gab es aber auch Kritik. So schlug Sabine Müller vor, die Skulptur dort aufzustellen, „wo sie am besten keiner sieht“. Kunst aus Schrott ist ja bekanntlich Geschmackssache. „Zu meiner Zeit gab es Plönjes in der Langen Straße in Varel. Da bekam man für ein Kilo Eisen 20 Pfennige“, schrieb Alfred Dicht mit einem Augenzwinkern: „Aber es wäre schade drum, denn viele Menschen erfreuen sich an der Skulptur.“ Hans-Jürgen Mahlstede betonte, dass „Deichsicherheit immer vor geht“. Deshalb sollte man sie am besten „von Anfang an weit genug wegstellen“.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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