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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Warum hier bald ein Seepferdchen stehen könnte

03.11.2018

Dangast Es ist gut 2,80 Meter hoch, aus massiven Eisenteilen zusammengeschweißt und sucht nun einen Platz in Dangast: das Seepferdchen der russischen Künstlerin Antonina Fatkhullina. Ein möglicher Standort wäre die Ecke an der Einmündung Edo-Wiemken-Straße/An der Rennweide gegenüber vom Piper-Markt.

Die Schrottskulptur entstand während eines Symposiums im August zum Thema „Recycling“, zu dem der Vareler Künstler Diedel Klöver internationale Bildhauer in sein Atelier nach Rallenbüschen eingeladen hatte. Es wurde von der Akademie Dangast und der Barthel-Stiftung unterstützt.

Antonina Fatkhullina verarbeitet für ihr Seepferdchen, das erstmals bei der Yard-Art-Ausstellung im Garten der Gaststätte „Zur Linde“ gezeigt worden war, Metall und Felssteine, die aus dem alten Belag der Oldenburger Straße in Varel stammen. Nun sucht Diedel Klöver nach einem festen Standort für die Skulptur in Dangast.

BILD: Thorsten von Reeken

Drei Kunstwerke des Klöver-Symposiums bereits platziert

Bei dem Symposium in Rallenbüschen wurden weitere Kunstwerke erstellt, die an der Küste ausgestellt werden. So „schwimmt“ bereits ein Schwarm bunter Fische aus Plastikabfall, den die Japanerin Sayaka Kajita Ganz fertigte (kleines Bild), an der Decke des Alten Kurhauses in Dangast.

Die von Peer Oliver Nau aus Lübeck kreierte „Wespenkönigin“ aus Holz steht künftig bei der Papier- und Kartonfabrik. „Auch die Wespen bauen ihre Waben aus Zellulose“, beschreibt er die Verbindung zur Fabrik. Noch schaut seine Königin auf ihre leere Handfläche. „Dort kommt ein kleines Produkt der Papierfabrik drauf“, sagte der Künstler.

Diedel Klövers fünf Meter langer Stahl-Fisch, dessen hohler Bauch während der Yard-Art-Ausstellung mit gesammeltem Plastikmüll gefüllt wurde und ein Mahnmal zur „Vermüllung der Weltmeere“ darstellt, wird demnächst am Vareler Hafen aufgestellt.

Sein Favorit war ein Platz direkt auf dem Deich an der Ecke An der Rennweide/Edo-Wiemken-Straße. Doch dazu benötigt er eine Ausnahmegenehmigung des II. Oldenburgischen Deichbands. Diese gibt es aber nicht. „Damit würden wir nur weitere Begehrlichkeiten wecken“, sagte Deichband-Vorsteher Burchard Wulff. Denn Anfragen, Kunst auf den Deich zu setzen, gebe es viele. Wegen des Küstenschutzes dürfen die Deiche im Bereich des II. Oldenburgischen Deichbands nicht bebaut werden.

Bei einer Ortsbesichtigung während der Herbstdeichschau wurde der Standort unmittelbar nebenan auf der gepflasterten Fläche an der Straße An der Rennweide vorgeschlagen. „Dort wäre Platz, wenn wir die Rabatten und die Sitzbänke etwas umstellen“, sagte Varels Erster Stadtrat Dirk Heise. Die Anfrage müsse aber zunächst in den zuständigen Fachausschuss eingebracht werden.

Kurdirektor Johann Taddigs stimmt ihm zu. Er betonte aber: „Die Skulptur darf nicht fest im Boden verankert, sondern muss aufgeschraubt werden.“ Denn im Falle der Deichverteidigung müsse sofort Platz für schwere Lastwagen gemacht werden, die diese Stelle passieren wollen, erläuterte Burchard Wulff. „So verfahren wir auch mit anderen Dingen, die in Dangast aufgestellt sind“, sagte Johann Taddigs.

Was meinen Sie?

Wo soll das Seepferdchen in Dangast aufgestellt werden? Haben Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser, eine Alternativ-Idee? Schreiben Sie uns eine E-Mail an red.varel@nwzmedien.de und teilen Sie uns Ihren Vorschlag für einen möglichen Standort mit.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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