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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Das Ei hat weder Anfang noch Ende

08.03.2011

NEUENBURG Dass sich das Bemalen von Eiern nicht nur zur Osterzeit einer besonderen Bedeutung erfreut, zeigte die Zeteler Künstlerin Ute Eismann bei der Eröffnung ihrer Ausstellung der kleinen Kunstwerke am vergangenen Sonnabend im Vereenshuus in Neuenburg. Anlässlich des 100. internationalen Frauentages können die eindrucksvoll gestalteten Eier dort betrachtet werden.

Auf 43 handbemalten Gänseeiern, die in vier Vitrinen ausgestellt werden, porträtiert Eismann namhafte, historische Frauen wie die Politikerin Rosa Luxemburg und die Malerin Frida Kahlo, deren Schicksale einen großen Eindruck auf die Künstlerin gemacht haben. Aber nicht nur Frauengeschichten bewegen Ute Eismann: Weitere beliebte Motive für ihre Eier sind Symbole aus der Ethno- und Mythologie kleinerer, fast verloren gegangener und vergessener Völker.

Über ihre Kunstwerke sagt Eismann, die neben der Eier- auch Seidenmalerei betreibt: „Nicht alle meiner Eier sind schön. Im Vordergrund stehen immer die Persönlichkeiten und die sind nicht immer unbedingt auch ästhetisch.“

Das Ei als Malgrund hat eine besondere Bedeutung; denn es hat weder einen Anfang noch ein Ende. Dadurch gibt es dem Gemalten eine Art Lebendigkeit, so Eismann, da es viele verschiedene Perspektiven der Betrachtung bietet und somit auch an die Vielseitigkeit der Frau erinnert.

Bis so ein kleines Kunstwerk entstanden ist, vergeht einige Zeit: Da die Künstlerin jedes Ei während des Bemalens mit dem Pinsel und überwiegend wasserlöslichen Farben in der Hand hält, kann sie es nur phasenweise bearbeiten. Nach jedem bemalten Stück muss sie warten, bis dieses getrocknet ist, damit sie das Motiv an anderer Stelle fortsetzen kann.

Die Mühe hat sich gelohnt: Die Besucher der Ausstellung sind von den Porträts der Frauen und den bunten, ethnologischen Symbolen einiger Völker sichtlich beeindruckt gewesen. Die Ausstellung wird noch bis zum 15. April im Vereenshuus gezeigt und kann montags und dienstags von 9 bis 11 Uhr sowie donnerstags und freitags von 15.30 Uhr bis 17.30 oder während der Vorstellungen des Niederdeutschen Theaters Neuenburg besucht werden.

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