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NWZonline.de Region Friesland Kultur

„Das Geschehen bis zuletzt begleitet“

20.10.2012

Bockhorn Werner Gerdes, der langjährige Leiter der „Dörpsmus’kanten“, ist jetzt im Alter von 80 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Er zählte zu den Mitbegründern dieser Gruppe, die sich in den vergangenen Jahrzehnten weit über die Grenzen der Gemeinde Bockhorn hinaus eine treue Anhängerschar erworben hat. Gerade erst hatte sie ein vielbeachtetes Konzert in der Wandelhalle in Bad Zwischenahn gegeben.

Vor einiger Zeit hatte Gerdes die Führung der Musikanten an seinen Freund Heinz Erdmann weitergegeben. Erdmann erklärte: „Werner hat das Geschehen bei den Dörpsmus’kanten bis zuletzt begleitet. Wir werden ihn vermissen.“ Im August durfte Werner Gerdes die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Gruppe miterleben.

Noch beim Auftritt der Akkordeonspieler im September beim Seniorennachmittag zum Bockhorner Markt saß Werner Gerdes mit seiner Frau Marie in der ersten Reihe des voll besetzten Festzeltes, sinnend lauschte er den Klängen seiner geliebten Volksmusik.

Werner Gerdes zählte im absolut positiven Sinn des Wortes zu den Originalen in Bockhorn, er war für seinen trockenen Humor bekannt, mit wenigen Worten konnte er die Weltereignisse mit pointierten Spitzen kommentieren. Besondere Aufmerksamkeit erregte Werner Gerdes auch auf anderem Gebiet. Seine Weihnachtsbeleuchtungen in seinem Garten an der Urwaldstraße zogen ganze Busgesellschaften zur Betrachtung an .

Gerdes war Mitglied im Klootschießer- und Boßelverein „Lat’n sus’n“ Bockhorn. Die gepflegte Geselligkeit war ihm ein hohes Gut, so gehörte er auch zum Kegelclub „Rolli-Boys“.

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