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KULTUR: „Das kann doch nur der Frühling sein“

24.03.2009

BOCKHORN „Das kann doch nur der Frühling sein“ sangen die 25 Sängerinnen des Frauenchors Bockhorn vor ihren zahlreichen Besuchern. Zum Bunten Singnachmittag hatten die Frauen ins „Hotel Hornbüssel“ eingeladen – und einen gewaltigen Zuspruch erfahren. Der Saal konnte gar nicht alle Besucher fassen, die sich die Vorträge des Frauenchors Bockhorn, des Frauenchors Scheeßel und des Frauensingkreises Bad Zwischenahn anhören wollten.

„Wir Frauen möchten keinen Sängerball gestalten“, erläuterte die Vorsitzende des Frauenchors Bockhorn, Hannelore Berg. Stattdessen organisieren sie den Bunten Singnachmittag, der in ausgesprochen fröhlicher Atmosphäre stattfand. Die Verbindung zu zum Frauenchor Bad Zwischenahn ergibt sich über die Dirigentin Elisabeth Wehking, die sowohl den Bockhorner als auch den Chor aus Bad Zwischenahn leitet. Den persönlichen Kontakt zu den Bockhornerinnen hatte einst Hanna Boyn (Scheeßel) geknüpft. Der Frauenchor Scheeßel (Leitung: Renate Cramer) sang unter anderem eine vokale Variation der kleinen Nachtmusik sowie die Titel „Air“, „El Condor Pasa“ und „Tiritomba“ (letzterer mit dem Frauenchor Bockhorn). Die Bockhornerinnen steuerten neben dem erwähnten Frühlingslied auch ein dreistimmiges und anspruchsvolles Brahms-Lied („Mit Lust tät ich ausreiten“) bei, die Zwischenahnerinnen trugen unter anderem „Kein schöner Land“ und „Sing von der Freude“ (gemeinsam mit dem Frauenchor Bockhorn). Gemeinsam

mit dem Publikum wurde die „Gedanken sind frei“ gesungen. Vorsitzende Hannelore Berg begrüßte unter den Anwesenden den Präsidenten des Oldenburgischen Sängerbundes, Gerd Brunken, sowie die langjährige Dirigentin des Bockhorner Chores, Hela Eden. Sie hatte den Chor 23 Jahre lang geleitet.

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Bürgermeister Ewald Spiekermann lobte den Frauenchor für sein jahrelanges Engagement und nannte den bunten Singnachmittag eine Bereicherung. Nach wie vor gehöre das Musizieren zum guten Ton, auch wenn sich Inhalte und Darstellungsformen geändert hätten. Zur Förderung der Musik seien freilich neue Wege erforderlich. Durch die geänderten Freizeitgewohnheiten sei es schwieriger, Jugendliche in die Vereinsarbeit einzubinden. „Freizeitchöre haben Chancen, wenn sie Tradition und Moderne verbinden“, sagte Spiekermann. Der Frauenchor stehe in diesem Zusammenhang gut da.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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