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NWZonline.de Region Friesland Kultur

„Der Zeteler braucht den Markt“

11.11.2013

Zetel Bürgermeister Heiner Lauxtermann brachte es in seiner Begrüßung auf eine kurze Formel: „Der Zeteler – und der Buten-Zeteler – braucht den Zeteler Markt.“ Mit Musik des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Zetel-Neuenburg und der Musik- und Showband Grabstede wurde der Zeteler Markt 2013 eröffnet. Erstmals war der neuformierte Spielmannszug der Feuerwehr dabei – er war aus dem Feuerwehrspielmannzug Zetel und dem Spielmannszug Neuenburg entstanden. Da beide Spielmannszüge einige gleiche Titel im Repertoire hatten, gab es eine musikalische Basis, berichtete Cevin Becker, der den Stab führte. Bürgermeister Heiner Lauxtermann dankte den beiden Formationen. Und er beglückwünschte die Musiker aus Zetel und Neuenburg, die sich zusammengeschlossen hatten.

Gäste aus Szczyrk

Auch bei der Musik- und Showband Grabstede gab es eine Premiere: Jennifer Siefjediers trat zum ersten Mal am Susaphon auf, ein – gelinde gesagt – unhandliches Blasinstrument, das die Musikerin schultern musste. Auch sonst gab es einige Umbesetzungen in der Showband, berichtete Anke Oetken. Zum fünften Mal war eine Delegation aus der polnischen Partnergemeinde Szczyrk vertreten. Bürgermeister Lauxtermann begrüßte die polnischen Gäste auf Polnisch, was ihm großen Applaus einbrachte. Obwohl er wegen seiner langen Dienstzeit in Zetel „zum Inventar“ gehöre, wundere sich immer noch, „was in Zetel abgeht, wenn am Horizont der Zeteler Markt erscheint“, sagte Lauxtermann. Der Markt habe Tradition, „aber dafür kann man nichts kaufen“. Für die Attraktivität des Marktes müsse man auch ständig etwas neu unternehmen, dankte er Marktmeister Olaf Oetken und seinem Team sowie den Schaustellern, für die der Zeteler Markt ihr Arbeitsplatz sei. Begleitet von der Millrose-Jazzband aus Winschoten (Niederlande) machten sich Ehrengäste zum Marktrundgang auf.

Die Musiker aus Winschoten mit ihren fröhlichen Dixi-Klängen gehören seit vielen Jahren zum Markt dazu. Am Sonntag beim wieder gut besuchten Gottesdienst spielte das Thema „Herzenssache“ die Hauptrolle. Pfarrerin Sabine Indorf und Pfarrer Michael Trippner für die evangelische Kirchengemeinde sowie Pastoralreferentin Hildegard Hünekens für die katholische Kirchengemeinde und als Gast der polnische (evangelische) Pfarrer Jan Byrt aus Szczyrk gestalteten den ökumenischen Gottesdienst.

Vogelhäuschen gebracht

„Wer sich auf den Zeteler markt freuen kann, ist jung geblieben im Herzen“, sagte Pfarrerin Indorf, die ihren ersten Marktgottesdienst feierte. „Mit dem Herzen hat der Zeteler Markt ganz viel zu tun“, sagte sie und zeigte auf einem großen Lebkuchenherz, wen sie selbst in ihr Herz eingeschlossen hat: „Zetel“ stand da zu lesen. Und Jan Byrt überreichte den Pfarrern und Pastoralreferentin Hünekens Vogelhäuschen, die in Szczyrk als Symbol für 500 Jahre Reformation verteilt wurden.

Auch in diesem Jahr wurden durch die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Gemeinde Zetel Jugendschutzkontrollen auf dem Zeteler Markt vorgenommen. Dabei wurden insgesamt etwa 80 Kinder beziehungsweise Jugendliche hinsichtlich ihres Alkoholkonsums überprüft. In 15 Fällen waren die Jugendlichen derart betrunken, dass sie den Erziehungsberechtigten übergeben werden mussten.


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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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