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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Dreißig Jahre den „Vogelprinzen“ ertragen

21.02.2014
Betrifft: „Vogelprinz zieht bald in Varel ein“ (NWZ  vom 1. Februar)

Dreißig Jahre den sogenannten „Vogelprinzen“ ertragen zu müssen, sollte den Bürgern zu denken geben. Ob es sich um Kunst handelt, wage ich zu bezweifeln. Er könnte ebenso der Kladde einer Schülerin entsprungen sein. Als ich die Abbildung in der Zeitung sah, dachte ich unwillkürlich an rheinischen Karneval, und der endet spätestens am Aschermittwoch – aber leider nicht in Varel.

Die Sponsoren, der ‚Förderverein Kunst und Kultur’, der sich im Zuge der Erweiterung von Famila nicht ganz uneigennützig gebildet hat, verlangt von der Stadt nun diese Ausstellungsdauer von besagten 30 Jahren sowie die Pflege, den Erhalt und die Sicherung dieses und weiterer Werke eines Leipziger Künstlers, der auch schon einmal in New York war (da waren etliche Vareler auch schon), was bei Nichterfüllung ja wohl juristische Folgen zeitigen könnte. Das wird die Schirmherren, unseren gegenwärtigen Bürgermeister und den Rat, nicht beunruhigen, weil sie sich lange vor Ablauf der Pflicht überlebt haben werden. Doch die Duftmarken ihrer Politik, schlimmstenfalls sogar der Verkauf von Deichhörn und Kurpark, mit all seinen negativen Folgen, werden bleiben.

Wir brauchen wieder eine bürgernahe Politik und keine „Leuchtturmprojekte“, keinen Kasten „Weltnaturerbeportal“ (eine leere Worthülse als Bezeichnung für eine Kuranlage, die in ihrer Beschränktheit keine ist), keine Bedienung von Absichten profithungriger Investoren, keine Einwerbung sinnloser Fördermittel, die Folgekosten für die Stadt nach sich ziehen. Das wollen wir nicht (...)

Klaus Köwing
Varel

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