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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Duo, Trio und Verdis Musik

04.03.2010

Zwei in Varel bestens bekannte Musiker sind mit interessanten Produktionen zurzeit in Oldenburg im Staatstheater zu sehen. Es handelt sich um die Sopranistin Irina Wischnizkaja, die die Titelpartie der Leonora in Verdis Oper „Der Troubadour“ singt, und Kapellmeister Olaf Wiegmann. Um das Zustandekommen der Produktion hatte es einen Streit mit dem ursprünglich beauftragten Regisseur gegeben (die NWZ berichtete). Kurz vor der Premiere zog Intendant Markus Müller die Notbremse und übernahm selbst die Regie. Herausgekommen ist eine musikalisch auf hohem Niveau stehende Inszenierung, freilich mit einem etwas kärglichen Bühnenbild. Aber Verdis Musik wird eindrucksvoll von Dirigentin Karen Kamensek und ihren Sängerinnen und Sängern umgesetzt.

Einen Lacher erhält das Bühnenbild, wenn der Vorhang sich öffnet und ein mit Rotlicht ausgestrahlter Campinganhänger sichtbar wird – Anspielung auf die Rolle der „Zigeuner“ (Roma) in der Handlung. Irina Wischnizkaja singt ihre erste ergreifende Partie im zweiten Bild von der rechten Bühnenloge im ersten Rang aus, ein hübscher Kunstgriff, um den Turm des Schlosses als Ort der Handlung zu illuminieren. Ihre wie immer unauffällig-eindrucksvollen Kostüme bestehen in einem goldfarbenen, bis zu den Knien reichenden Kleid, einem bodenlangen weißen Kleid mit Blütenapplikationen (Gang ins Kloster) und schließlich in einem kniefreien, anthrazitfarbenen Kleid – Symbol für ihre Opferabsicht (Leonora gibt sich dem Grafen Luna hin, um ihren Geliebten Manrico zu retten). Mit ihrem kongenialer Partner, dem Tenor Alexej Kosarev, bildet die Wischnizkaja ein „Dream-Team“, das Verdis Musik ergreifend wie

stimmgewaltig interpretiert. Die Verdi-Oper, eine der meistgespielten Opern überhaupt, mit Irina Wischnizkaja und Alexej Kosarev ist unter anderem am Freitag, 5. März, und am Mittwoch, 10. März, im Staatstheater zu hören (jeweils 19.30 Uhr, Tel. 0441/2225111).

In Varel ist Irina Wischnizkaja spätestens zur festlichen Weihnachtsgala am 11./12. Dezember im Waisenhaus zu erleben, wo sie mit Olaf Wiegmann und dem Bariton Ivo Berkenbusch auftritt. Das Gala-Konzert von Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing gehört zu den gefragtesten Konzerten in Varel.

In einer weiteren aufsehenerregenden Inszenierung des Staatstheaters kann man den Pianisten des Trios „Il Belcanto“ Olaf Wiegmann sehen. Wiegmann ist Dirigent in der Inszenierung „Nachtwache“, einem Lamentoabend mit Musik von Monteverdi, Purcell, Ligeti und „Radiohead“. Interessant ist die Verwendung von Kompositionen aus verschiedenen Epochen – von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Das Bühnenbild ist mit Drehturm und einem Feuerleiteraufstieg weit aufregender als das aus der Verdi-Oper. Relativ wenige Musiker sind im Orchestergraben. Zu sehen ist der Lamentoabend unter anderem am Donnerstag, 18. März, Freitag, 26. März sowie am Mittwoch, 31. März, im Staatstheater.

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