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PREMIERE: Ein „Bankraub“ zum Jubiläum

21.11.2006

TETTENS „Allens in’n Griff“ heißt das Stück, das die Theatergruppe Tettens im Jubiläumsjahr einstudiert hat. Fünf Aufführungen sind geplant.

von klaus homola TETTENS - Seit 25 Jahren sorgt die Tettenser Theatergruppe für viel Spaß auf und vor der Bühne.

1981 begann mit dem Stück „Up jeden Pott passt ein Deckel“ ein Neubeginn des Ensembles. Mit viel Liebe zum Detail wird dem Publikum immer wieder ein tolles Stück präsentiert – natürlich auf Platt. Davon sind sogar „Hochdeutsche“ begeistert. In den 25 Jahren wurde viel Bühnenerfahrung gesammelt. Und wenn der Text mal weg ist, hilft Marianne Roschke als Topustersche.

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Im Jahr 2001 ist die Truppe in die Aula der Tettenser Grundschule umgezogen und hat die dortige Bühne in Eigenarbeit umgebaut. Auf wenigen Quadratmetern gelingt es den Laienspieler immer wieder, den Aufführungen einen eigenen Charakter zu verleihen.

Der heutige Spielerstamm mit Petra Ponath als neuem „Speelbaas“ präsentiert zum 25-jährigen Bestehen der Gruppe (die NWZ berichtete) ein besonders aktionsreiches Stück. „Allens in’n Griff“ unter der Regie von Birte Gerdes beinhaltet alles, was plattdeutsche Stücke so besonders machen. Es beginnt schon mit dem Namen der Familie „Klövkorn“: Hannes Klövkorn (Hans Schrör) und seine Familie haben chronisch Geldsorgen und sind bei Oma Lemke (Petra Ponath) untergekommen. Und jeder geht auf seine Weise damit um. Seine Frau Rosemarie (Marion Steinz) verschreibt sich dem Rauchen, Oma Lemke träumt von einer Weltreise. Sohnemann Rainer (Jens Roschke) gründet die mehr schlecht als recht laufende Firma „Klövkorn-Immobilien“ und Tochter Beate (Birte Gerdes) versucht sich im Kino als Platzanweiserin und steht auf „Casablanca“.

Derweil vermietet Hannes Oma Lemkes Schlafstube als Fremdenzimmer an Richard (Adolf Hirsch) und Stefan (Sascha Brader). Doch die beiden sind nur auf den Banktresor nebenan aus. Denn wenn man einen Presslufthammer, Dynamit, laute Musik und eine Pistole im Gepäck hat, gibt es nur diese eine Schlussfolgerung.

Aber die zwei „Profis“ haben nicht mit Familie Klövkorn und vor allem nicht mit Oma Lemke gerechnet – ein Banküberfall der ganz besonderen Art nimmt seinen Lauf.

„Allens in’n Griff“, ein Stück in drei Akten von Konrad Hansen, ging am Wochenende als Vorpremiere für geladenen Jubiläumsgäste über die Bühne. Dabei kamen Eilhard und Anita Christophers besonders zu Ehren. Sie wurden von Peter König von der Oldenburger Speelkoppel für ihr Bühnenengagement besonders ausgezeichnet. Geehrt wurden auch Marianne Roschke und Gerhard Steenken, die ebenfalls seit 25 Jahren der Gruppe angehören.

spielplan und kartenvorverkauf

Die Aufführungen des Stücks „Allens in’n Griff“ finden am Mittwoch, 22., Freitag, 24., Sonnabend, 25. und Mittwoch, 29. November, statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr in der Schulaula. Die Aufführung am Sonntag, 3. Dezember, beginnt nachmittags um 15 Uhr.

Eintrittskarten zu den Aufführungen gibt es ab sofort im Vorverkauf im Friseurgeschäft Hillena Brader und dem Sparmarkt Ommen.

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