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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Jugendtheater: Ein Bushalteschild reicht als Requisite

02.04.2016

Varel Momentan reicht ihnen ein einziges Requisit. Beim Sketch der Jugendgruppe „De Plietschen“ der Niederdeutschen Bühne Varel dreht sich alles um ein Haltestellenschild. „Wo geiht dat na de Schillerstraat“ heißt die Szene, mit denen die neun jungen Schauspieler ihr Publikum zum Lachen bringen. Die Frage nach dem Weg bringt allerlei Turbulenzen mit sich.

Einmal die Woche üben die jungen Leute ab zwölf Jahre in der Weberei. „Das macht großen Spaß“ sagt Alissa Semmler. Die 14-jährige Varelerin ist seit drei Jahren dabei. Plattdeutsch hat sie in einer Arbeitsgemeinschaft in der Schule gelernt. „Ich habe das vorher schon ein bisschen gesprochen“, sagt sie.

Durch einen NWZ-Artikel wurde sie auf „De Plietschen“ aufmerksam. „Ich habe gedacht: Da gehst du mal hin“, erinnert sich Alissa Semmler. Bisher hat sie in einem Theaterstück mitgespielt. Bald soll das nächste folgen.

Denn die Jugendgruppe arbeitet an einem Fantasy-Stück. „Wir basteln gerade an der Geschichte“, sagt Elisabeth Terhaag. Sie leitet das Ensemble gemeinsam mit Bärbel Freese. Einen Namen sowie einen Spieltermin haben sie dafür aber noch nicht.

Beim Jugendtheater-Festival des Niederdeutschen Bühnenbundes, das vom 10. bis 12. Juni in Wiesmoor stattfindet, soll die erste Szene des selbstentwickelten Werkes aufgeführt werden. „An einem Workshop-Wochenende sollen weitere wichtige Szenen erarbeitet werden“, kündigt Elisabeth Terhaag an.

Dann will auch Gina Bitter mit dabei sein. Sie gehört seit einem Jahr zur Formation der Vareler Bühne. Mit dem „Bühnen-Virus“ hat sie ihre Oma Bärbel Freese angesteckt. Sie spielt in der Erwachsnen-Gruppe mit. „Ich bin familiär vorbelastet“, sagt die 13-Jährige lachend. Plattdeutsch hat sie indes nicht gelernt. „Wenn ich spiele, übe ich den Text ganz genau“, sagt Gina Bitter. Wenn in der Familie Plattdeutsch geredet wird, höre sie zudem „manchmal zu“.

Zur Jugendgruppe gehören auch noch Sandra Cordes, Juna Bitter, Fynn Haase, Juliane Eberhardt, Philip Rainefeld, Leonie Reichert-Puchta und Stefanie Tamson. Alle fiebern dem ersten Auftritt entgegen. Beim Neubürgerempfang der NWZ  und der Stadt Varel am Montag, 11. April, im Waisenhaus zeigen sie ihren Sketch. Ebenso beim „Tag der Generationen“ am 21. und 22. April im Tivoli. „Wir sind schon alle ein bisschen aufgeregt“, gibt Bärbel Freese zu.

Gesucht werden weitere Jungen und Mädchen, die Lust am Theaterspielen haben. „Plattdeutsch ist keine Voraussetzung“, sagt Bärbel Freese: „Die Sprache wird spielerisch erarbeitet und gelernt.“ Treffpunkt ist freitags von 17 bis 19 Uhr in der Weberei in Varel, Oldenburger Straße 21. Interessierte können einfach vorbeischauen oder sich vorab per E-Mail an elisbethterhaag@web.de melden.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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