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NWZonline.de Region Friesland Kultur

PREMIERE: Ein liebestoller Streicher in Nöten

18.04.2005

SANDE SANDE - „Die zweite Geige ist kein Schwank, bei dem man sich vor Lachen biegt und auf die Schenkel haut, sondern ein Stück mit hintergründigem Humor“, sagt Roswitha Nienaber, Regisseurin. Dass hintergründiger Humor oft der schönste ist, zeigten die Schauspieler der Theatergruppe des Bürgervereins Sande den Premierengästen am Freitagabend im Bürgerhaus.

Das neue Stück der Theatergruppe handelt von Felix Rombach, einem ebenso schlampigen wie liebestollen Theatergeiger am Oldenburger Staatstheater, der seine Liebschaften wechselt wie die Oberhemden. Besonders die Mädchen vom Theaterballett , wie die hübsche Blondine Eva-Maria Stelzer (Katrin Badberg), haben es dem musischen Mitfünfziger angetan. Nach einigen liebestollen Nächten zieht er jedoch stets einen Schlussstrich. Denn seine Liebe gehört allein Christa (Gudrun Rohde), die er vor 25 Jahren als Musikstudent in Berlin kennen und lieben gelernt hat. Jahrelang hatte er seiner großen Liebe am Tag des Kennenlernens eine Rose geschickt. Oft vergebens. Bis jetzt. Denn plötzlich steht die Angebetete wider Erwarten vor seiner Tür.

Und nicht nur das. Auch ihr Mann, Chefarzt Prof. Rademacher (Uwe Krause), und Christas Tochter Sylvie (Marita Wilken) sind der Mutter auf ihrem Liebespfad gefolgt, um sie zurückzuholen.

Bald merkt Felix Rombach, gekonnt von Franz Schabenberger in Szene gesetzt, dass sich die Zeiten geändert haben. Die ehrgeizige Christa will aus dem karrierescheuen Provinz-Fiedler einen ambitionierten Geiger machen und zudem den dickleibigen Junggesellen entschlacken. Zu allem Überfluss vertreibt die große Liebe auch noch Rombachs gute Seele, die Haushälterin Elise Baumgärtner (Anke Keller). Bisher hatte „Bäumchen“ den schlampigen Ein-Personen-Haushalt des Provinz-Casanovas auf Vordermann gebracht. Doch jetzt reicht es der Dame: Sie wirft das Handtuch.

Felix Rombach bleibt nur eine Wahl, um die alte, geliebte Unordnung herzustellen. Er muss die alte Liebe Christa schweren Herzens los werden. Dabei soll eine Schocktherapie helfen, die er Christa in seiner Wohnung verabreicht: Der Geiger spielt eine Liebesszene mit Tochter Sylvie auf seiner Couch, während Christa das Zimmer betritt. Jetzt nimmt die amouröse Verwirrung zur Freude der Premierengäste im Sander Bürgerhaus vollends seinen Lauf. Und so wird die zweite Geige zu einem anspruchsvollen Lustspiel, bei dem nicht selten den Männern im Publikum das Lachen im Halse stecken bleibt. So sind sie eben die Männer, wenn sie von Amors Pfeil getroffen sind.

Weitere Vorstellungen des Vierakters sind am Donnerstag, 21. April, Freitag, 22. April, Sonnabend, 23. April , und am Sonntag, 24. April. Beginn der Aufführung ist außer am Sonntag (15 Uhr) jeweils um 20 Uhr im Bürgerhaus Sande.

Thomas Neunaber Barßel/Saterland / Redaktion Münsterland
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