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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Bühne: Ein orientalisches Dornröschen

10.05.2017

Jever Sie hat ihr festes Ritual: Jeden Abend schläft Franziska nach dem Duschen bei Sonnenuntergang auf dem Sofa ein. Am nächsten Morgen weiß sie nicht mehr, was am Abend zuvor geschehen ist. Deshalb weiß sie auch nicht mehr, dass sie einmal eine arabische Prinzessin war.

Im neuen Stück „Arabische Nacht“ der Musical-AG des Mariengymnasiums geht es wild zu. Es basiert auf dem modernen Stück des Dramatikers Roland Schimmelpfennig. „Der Zuschauer muss genau aufpassen“, sagt Jens Marnowksy, der die Musik geschrieben hat. Denn dieses Mal geht es um das Erleben von Zeit, Traum und Wirklichkeit. Dabei sind die Rollen doppelt besetzt – eine spricht das Gesagte und eine die Gedanken.

Und darum geht es genau: Die Wasserversorgung einer ganzen Hochhaussiedlung ist zusammengebrochen. Nur in einer Wohnung im siebten Stock nicht. Da duscht Franziska – die junge Frau, die sich wie immer an nichts erinnern kann.

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Doch während sie sich schlafen legt, gerät das ganze Ritual durcheinander: Denn während sie duscht, sieht sie der melancholische Nachbar und fühlt sich von Franziska angezogen. Er geht zu ihr in die Wohnung, findet sie schlafend vor – und möchte sie wachküssen wie eine Art orientalisches Dornröschen. Dabei ist er aber nicht der einzige. Noch zwei weitere Männer wollen sie küssen.

Doch genau in dieser Tat liegt ein Fluch: Denn jeder, der die ehemals arabische Prinzessin küsst, wird verflucht. So findet sich einer der Männer in einer Flasche wieder, ein zweiter wird von seiner eifersüchtigen Freundin erstochen und der dritte. . . ? Das können Zuschauer dann bei den Vorstellungen herausfinden.

Bis dahin sind die Schüler noch fleißig am Üben, was gar nicht so leicht ist. Die Dialoge sind verwoben und sie müssen oftmals mehrere Stichwörter lernen. „Aber genau diese Vielfältigkeit macht besonders Spaß“, sagt Jane Fischer, die eine Franziska spielt. „Das ist mal etwas anderes.“

Doch nicht nur für die Schauspieler gelten hohe Anforderungen – auch für die Musiker. „Die Musik muss natürlich auch zu dem Stück passen“, so Marnowsky. „Und da haben wir zum Teil schwierige Passagen, wie ein Stück mit Sieben-Achtel-Takt.“

Also auch schwierig für den Zuschauer? „Man muss schon aufpassen. Aber wir werden vor dem Stück eine Einführung geben und die Rollenverteilung genau erklären“, so Marnowksy augenzwinkernd. „Nur zur Sicherheit.“

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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