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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Eine Woche im Zeichen des Wassers

12.05.2017

Dangast Vom 14. bis 21. Mai 2017 findet in der Jaderegion die Gewässerwoche statt. Über das Wasser und über die Gewässer ist alles in der Region miteinander verbunden: Natur und Landschaft, Siedlung und Menschen, Handel und Wirtschaft.

Das Ziel der Gewässerwoche ist es, das Gefühl für die Verbundenheit über das Wasser zu wecken, über den Stellenwert und die Bedeutung der Gewässer zu informieren, die Schönheit und Naturreichtümer der Region erlebbar zu machen und Erkenntnisse für zukünftiges gemeinsames Handeln abzuleiten.

93 Aktionen werden von Kommunen, Verbänden, Schulen und Vereinen angeboten. „Wir freuen uns, dazu Beiträge leisten zu können“, sagen die Mitglieder der Akademie Dangast bei der Vorstellung ihrer Projekte. Finanziell werden sie unter anderem von der LzO unterstützt. Die Aktionen werden in den sandfarbenen Textboxen vorgestellt. Das ganze Programm gibt es im Internet unter

Auf zwei Bustouren entlang des Skulpturenpfads rund um den Jadebusen nimmt Frank Klimmeck am 17. Mai mit. Die Halbtagestouren, direkt am Deich entlang, starten um 9 und um 14 Uhr am Weltnaturerbeportal. Zu erleben gibt es die enge Verbundenheit der von Menschenhand geschaffenen Kunstwerke in einem einzigartigen wandelbaren Naturraum, dem Weltnaturerbe Wattenmeer. Anmeldungen bei der Kurverwaltung unter Tel. 04451/91140 sind erforderlich.

Auf einem Rundgang am 15. Mai ab 11 Uhr durch den Künstlerort Dangast zeigt Maren Tapken Bilder entlang des Kunstpfades sowie Objekte am Ufer und erklärt deren Bedeutung. Dangast ist ein gutes Beispiel für die inspirierende Wirkung des Wassers auf einen Künstler. Im Ort findet man viele Werke, die das Meer zum Thema haben.

Am 16. Mai gibt es im Weltnaturerbeportal um 19 Uhr einen Vortrag „Fantasie oder Wirklichkeit?“ Michael Remmers zeigt die Veränderung des Jadebusens auf alten Karten auf. Historische Karten dokumentieren die Zeitgeschichte und die Veränderung der Küsten. Auch das Jadegebiet ist seit jeher starken Veränderungen unterworfen. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es Regionalkarten, die immer wieder unterschiedliche Formen des Jadegebietes auf Karten dokumentieren. Aber welche Karten entsprechen der Realität und wie genau sind sie? Hat es wirklich immer anders ausgesehen? Seit wann gibt es vermessene Karten?

Karl-Heinz Martinß lädt zur Ausstellungseröffnung „Badekultur im Nordseebad Dangast in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ am 14. Mai um 18 Uhr ins alte Kurhaus ein. Auf historischen Ansichtskarten von 1895 bis 1965 ist die Strand- und Badekultur in Dangast erkennbar und liefert einen Überblick über die Geschichte eines Badeortes. Die Motive lassen den Betrachter die Geschichte vom getrennt Baden bis zum Familienurlaub verfolgen.

Ziel einer Fotowanderung am 20. Mai ab 10 Uhr ist es, die Vielfalt an einem Gewässer einzufangen. Nach einer Einleitung wandert Martin Stöver mit den Teilnehmern vom Weltnaturerbeportal aus zum Strand in Dangast, an den Hafen und das Binnentief. Anschließend geht es durch die Salzwiesen zur Schleuse in Varel. Im Hafen wird eine kleine Pause eingelegt und dann geht es weiter an die Jade zum Jadeschöpfwerk. Im Anschluss erfolgt eine ausführliche Besprechung der Fotos. Hierfür ist eine Anmeldung bei der Kurverwaltung erforderlich unter Tel. 04451/91140.

Eine interaktive Kunstaktion mit Beatrix Schulte findet am 20. Mai ab 14 Uhr am Strand beim Weltnaturerbeportal statt. Die Fotografin stellt große Metall-Fotos auf, die zum Meditieren einladen. Mit Acrylfarbe oder Edding können die Besucher ihre Fantasiebilder und Vorstellungen vom Leben am Wasser auf das Bild auftragen. Auf diese Weise entstehen im Idealfall zwei interaktive Küstenbilder, an denen die Menschen direkt beteiligt waren und mit denen sie und andere sich später identifizieren können.

Eine Bild- und Audioinstallation mit dem Titel „Naturgewalten“ über die Antoni-flut und andere Meeresgeschichten gibt es im Kunstraum im Zollamt in Dangast. Die ungewöhnlichen Schülerarbeiten des Jahrgangs 2011 vom Lothar-Meyer-Gymnasium Varel wurden unter der Leitung von Helmut Wahmhoff realisiert. Im Kunstraum werden die Bilder nun im Spannungsfeld von Natur, Gewalt und Zivilisation präsentiert, so dass sie in ihrer Ästhetik als eine neue Herausforderung erlebt werden können. Zu sehen sind die Werke am 19. Mai ab 19 Uhr.

Eine Hafenführung, Geschichten rund um den Vareler Hafen und Döntjes aus dem Leben eines „Hafenbuttjers“ gibt es am 17. Mai ab 14 Uhr. Der Vareler Hafen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Abwechslungsreiche Fischgastronomie, die kleinste Kneipe Deutschlands, ein Brauhaus, ein Kuriositätenmuseum, eine Kunstgalerie und ein Rundwanderweg über die Vareler Schleuse um den Hafen warten auf ihre Besucher. Treffpunkt ist das Hafenkontor, Am Hafen 8.


     www.gewaesserwoche.de 
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