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NWZonline.de Region Friesland Kultur

PREMIERE: „Elvis up Platt“ – die Legende lebt

16.01.2006

SCHORTENS Mehr als 350 Begeisterte feierten die Premiere des Musicals über den „King of Rock’n’ Roll“. Pointenreiche Dialoge wechseln mit Live-Musik.

Von Martin Noormann SCHORTENS - Elvis lebt! Zumindest die Legende – und dass die es in sich hat, bewies „Elvis – dat Musical up Platt“ am Freitag und Sonnabend mehr als 350 Begeisterten im Bürgerhaus Schortens. Rund 40 Laienspieler, Sänger, Musiker und Tänzer aus der ganzen Region brachten in dem Musical über Elvis Aaron Presley, den „King of Rock’n’ Roll“, aus der Feder von Burkhard Milverstädt ein einmaliges Ereignis auf die Bühne.

Die an Pointen reichen Dialoge wechseln mit Live-Musik der Sänger und der Band und den gekonnten Tanzeinlagen der Academy of Dance. Von den begeisterten Zuschauern wurden die Szenen immer wieder mit Beifall belohnt. Durch die Lebensgeschichte von Elvis führen die beiden „älteren Damen“ Waltraud und Hanna (Karen Blitz und Gabi Buß), die sich bei einer Radiosendung an den „King“ erinnern.

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Im Jahr 1953 macht Elvis auf eigene Kosten seine erste Platte beim Memphis Recording Service. Michael Runck als Elvis überzeugte nicht nur seine Entdeckerin Marion Keisker (Petra Johanning-Janssen), sondern auch das Publikum in Schortens sofort mit seinem Gesang.

Es folgen die Stationen in den Sun Studios Sam Phillipps, in den Colonal Tom Parker RCA Studios und in der Ed Sullivan Show. Der erste Auftritt von Elvis in dieser Show provoziert noch eine Pressekampagne wegen der „Obszönität“ seiner Bühnenshow. In diese Zeit fällt auch die Premiere des ersten Elvis-Films „Love me Tender“.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Ankunft von Elvis Presley in Bremerhaven, wo er zum fälligen Militärdienst erstmals europäischen Boden betritt und von begeisternd jubelnden Fans empfangen wird. Diese Szene ist im Musical besonders schön herausgestellt. Immer wieder muss Michael Runck als Elvis zum Mikro greifen und mehr als nur eine Probe seines Könnens abliefern.

Es folgen die Stationen des „King“ im Lido in Paris, wo Ballett und Chor mit einem furiosen Auftritt ihr ganzes Können zeigen und Corinna Steinke als Sprecherin unter den Fans einen erfolgreichen Einsatz hat, danach die Episode Weihnachten in Graceland und schließlich „Elvis und Priscilla“.

Priscilla Beaulieu, erste Ehefrau des King wird in Schortens von Inga Gellert sehr gekonnt verkörpert. Gesanglich kann sie mit ihrem Partner auf jeden Fall mithalten, singt sich schnell in die Herzen der Zuschauer und erntet für ihre Soli viel Beifall.

Mit dem Las Vegas Konzert, dem Badezimmer in Graceland und dem großen Finale enden die Lebensstationen des unsterblichen Künstlers. Nach einem kurzen Schlusswort von Regisseur Burkhard Milverstädt wurden für die Akteure noch mehrere zugaben fällig.

Für die Erinnerung der Gäste an die jeweilige Lebenssituation des Musikers sind die Gespräche der beiden „älteren Damen“, selbst Fans aus seiner großen Zeit, erhellend. Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Musicals war ohne Zweifel die gute Band mit Christoph Beyer, Dirk Meinen, Harald Kletzsch, Frank Kwidor und Hartwig Oldenettel, letzterer mit der musikalischen Gesamtleitung betraut, deren Leistung kaum zu überbieten ist.

Wie schon bei früheren Prduktionen erwies sich auch diesmal die Zusammenarbeit mit der Truppe von Susanne Winter, von der auch die Choreografie stammt, als Glücksgriff: Ob fetziger Rock’n’ Roll oder spritziger Can Can, der Tanz kam im Musical nicht zu kurz und wurde in passenden Kostümen mit dem genau richtigen Schwung dargeboten.

Einig waren sich die Gäste, dass die Aufführung ein wirkliches Erlebnis ist. Wer daran teilhaben möchte, hat am 18., 20., 22. und 25. Januar oder am 1. und 3. Februar dazu noch Gelegenheit.

Nächste

Aufführung der einmaligen

Produktion ist am 18. Januar

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