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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Feste gefeiert

23.08.2016

Auch wenn ein Start der Hebammen in diesem Jahr beim 30. Jever-Fun-Lauf in Schortens nicht möglich war, war ein Unterstützer-Team dabei: Heike und Carsten Piotrowski sind so überzeugt von der Notwendigkeit von Hebammen, dass sie mit Heere Eilerts, Michael Röben und Dirk Blattgerste ein Laufteam auf die Beine stellten. „Von dieser Eigeninitiative bin ich sehr angerührt“, sagt Christina Harms-Janßen, Kreisdelegierte Hebamme für Friesland/Wilhelmshaven: „Das zeigt, dass es Menschen gibt, die verstanden haben, worum es geht.“ Jüngste Starterin im Hebammen-Team war Zoe Springer aus Schortens in der Gruppe der Bambinis, die Glückwünsche von Peter Torkler persönlich entgegen nehmen durfte. Als Belohnung gab es Platz 1 in der Teamwertung über 10 Kilometer für das Hebammen-Team. „Es ist so großartig und ich freue mich sehr“, sagt Harms-Janßen weiter. „Der Preis steht für Einsatz, Engagement und tolle Menschen, die für andere einstehen!“

Viel Lob für die Organisatoren des Fun-Laufs und ein dickes Extra-Lob für Moderator Jochen Heringhaus spendete Läufer Dieter Meyer. Denn die Organisatoren haben ihm ohne wenn und aber ermöglicht, trotz seiner Sehbehinderung am Lauf teilzunehmen. „So stelle ich mir Inklusion vor. Super“, freute sich Meyer. Auch dem Moderator, der die Läufe kommentierte, zollte Dieter Meyer Respekt: „Super, wie er die einzelnen Teilnehmer, ob alt, behindert oder auch Einwanderer und Flüchtling wahrgenommen und kommentiert hat. Für mich war es ein großes Geschenk teilnehmen zu dürfen – und ich denke, alle an der Organisation Beteiligten haben Inklusion erlebbar gemacht.“

Bereits zum 25. Mal haben die Nachbarn von Glarum II ihr Püttbier gefeiert: Zwei Höfe liegen auf einer Wurt an der Grenze zwischen Sillenstede und Accum, die Graften, die die Höfe umschließen, legen nahe, dass die Hofstellen viele Jahrhunderte alt sind. Horst Mönch hatte vor 25 Jahren die Idee, den alten Brunnen mit dem jährlichen Püttbier zu feiern. So war der Brunnen zum silbernen Jubiläum mit Girlanden und Blumen geschmückt – und für Initiator Horst Mönch gab es vom Königspaar Anita Weiß und Gerd Zunken eine besondere Ehrung: Der Brunnenplatz trägt nun seinen Namen. Natürlich durfte gemütliches Beisammensein mit Speis und Trank nicht fehlen – und einen Rückblick auf die Geschichte gab es ebenfalls.

Als Fest mit gelebter Gemeinschaft erwies sich das Gemeindefest der Dorfgemeinschaft und Kirchengemeinde Accum, das mit einem bunten Programm gefeiert wurde. Den ganzen Tag wurde mit Angeboten für die ganze Familie gefeiert. Eröffnet wurde das Fest mit einem Gottesdienst, den Pastor Christoph Felten unter dem Motto gestaltete „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt.“ Dazu passten auch die Papierschiffchen, die Finn Noah Ohms so viel Spaß machten und die er zusammen mit Karlotta Felten (ovales Bild) faltete. Viel wurde geboten für die Kinder. Das fing schon am Vormittag mit einer Schnitzeljagd durchs Dorf an. Für die Erwachsenen war neben den Ständen die Kaffeetafel reichlich gedeckt. Viele fleißige Hände hatten Kuchen gebacken und eine Abordnung des Akkordeonorchesters Schortens gab ein Konzert. Seit drei Jahren gibt es das Sommerfest, das immer im Wechsel von den Vereinen und der Kirchengemeinde ausgerichtet wird und diesmal von Carsten Hoffmann von der Dorfgemeinschaft und Pastor Christoph Felten und Helfern organisiert wurde.

Ein riesiges Bett steht mitten im Familienzentrum. Was hat das zu bedeuten? Die Prinzessin auf der Erbse! Und Prinzessinnen stehen dutzendweise drumherum. Zwei Bauchtanzgruppen, „passion oriental“ und „Alma al Aleika“, sorgten für orientalisches Flair und begeisterten auf dem Märchenfest des „Pferdestalls“ mit prachtvollen Kostümen und Tänzen. Alles stand unter dem Motto „Märchen“. Und so tummelten sich die Betreuer auch als Zwerge, Mönche, Burgfräuleins oder Froschkönige. Überall ging es märchenhaft zu. Schon auf der Straße war mit weißen Steinen ein Hänsel- und Gretel-Pfad markiert. Eine Gestiefelter Kater lud zu Wettrennen in Gummistiefeln ein. Und auch ein Zwergenkegeln machte Spaß. Großes Theater gab es auf der Bühne: „Dornröschen war ein schönes Kind“, das Singspiel von der schönen Prinzessin, führten Kinder auf, und Zauberer Toddy verblüffte mit Tricks. Völlig fasziniert waren Junge und Ältere, als der Bremer „Motley Glow“ seine Feuershow startete. Das Familienfest war der Abschluss der Ferienpassaktion und alle 400 Ferienpasskinder, die an den etwa 160 Veranstaltungen teilgenommen haben, waren eingeladen.

D

ie Rauchzeichen und die ungewöhnliche Musik waren schon von weither zu sehen und zu hören. Sie gehörten zum Mittelalterfest, das beim Wohnheim am Markt in Sande stattfand. Bewohner und Betreuer feierten 20-jähriges Bestehen und hatten alle Interessierten eingeladen. Zu sehen gab es eine Menge: Dank Kontakten aus dem Wohnheim zu den Mittelaltergruppen „Tyrs-Sippe“ und „Stelir Flutana“ aus Emden war es möglich, im Garten ein Heerlager aufzubauen, Marktstände zu organisieren und am offenen Feuer zu kochen. Höhepunkt war der Ritterkampf. Die Gruppe „Irregang“ war übrigens Urheber der ungewöhnlichen Instrumentenklänge, die bei dem gut besuchten Fest sehr gut ankamen. Dass es ein mittelalterliches Fest zum 20-jährigen Bestehen des Wohnheims in Trägerschaft des Bezirksverbands Oldenburg sein sollte, hatten sich die Bewohner gewünscht. 16 Personen zwischen 18 und 50 Jahren leben dort, alle benötigen aufgrund unterschiedlicher Krankheitsbilder Hilfe im Alltag. Nach Auskunft der Wohnheims-Leiterin Bettina Werner sind es vor allem Suchterkrankungen, die die Strukturen zerstörten, so dass die Menschen nun mit Anleitung wieder lernen müssten, neue Strukturen aufzubauen. Schritt für Schritt werde vermittelt, wie sie wieder selbstständig den Alltag bewältigen könnten.

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